The Right Connection

Kurzbeschreibung des Projekts

Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
Dauer: 2015 bis 2017
Thema: Menschenrechte in der EU

Das AMG auf Zypern

Im Rahmen des europäischen Programms Erasmus+ reisten Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums zum Projekttreffen nach Limassol, Zypern. Zusammen mit den Partnerschulen aus Spanien, Schweden und Zypern setzten sich die Schülerinnen und Schülern während der internationalen Workshops mit den Kinderrechten in der EU und der UN-Kinderrechtskonvention auseinander. Hierzu trafen sich die Projektteilnehmer mit Frau Leda Koursoumba, der ersten Beauftragen für Kinderrechte, bei der Kommission für Kinderechte in der Hauptstadt Nikosia. Frau Koursoumba informierte über die Arbeit der Kommission und über die Situation der Kinderrechte sowohl auf EU-Ebene als auch auf Zypern. Auch waren Themen wie ehrenamtliches Engagement im Bereich der Menschrechte, die Verletzung der Menschenrechte sowie die Menschenrechte von Personen mit Behinderungen Gegenstand der Erarbeitung.

Zum Hauptevent „Run for Human Rights“ in Limassol kamen erstmals die neu gestalteten T-Shirts mit dem Aufdruck der offiziellen Logos des Projekts zum Einsatz. Entlang der Strandpromenade suchten die Schülerinnen und Schüler aus den vier Ländern das Gespräch mit Passanten, verteilten Informationsflyer und informierten über das Projekt. Bei einem großen Fest, das von den Eltern und Lehrkräften der gastgebenden Schule organisiert wurde, gab es leckere kulinarische Spezialitäten bei zypriotischen und griechischen Liedern und Tänzen. Allerdings konnte auch das ausgiebige Tanzen den tränenreichen Abschied nicht verhindern. Das gemeinsame Fazit: Es war sowohl eine informative als auch erfolgreiche Arbeitswoche in Limassol.

Das AMG in Schweden

In Partille (Schweden) trafen sich die Schülerinnen und Schüler des AMGs mit den Partnerschulen aus Spanien, Schweden und Zypern, um an dem Projekt „The Right Connection“ weiter zu arbeiten. Von gemeinsamem Interesse waren Themen wie die Rechte von Minderheiten sowie deren Schutz und Förderung innerhalb der Europäischen Union.

Insbesondere die “Europäische Menschenrechtskonvention”, ihre Entstehungsgeschichte, ihre Inhalte sowie deren Umsetzungsmöglichkeiten standen im Mittelpunkt der Arbeit. Gemeinsam erstellten die Schülerinnen und Schüler einen Fragebogen zu den Rechten der folgenden Minderheitsgruppen: Personen mit Behinderungen in der Arbeitswelt, Flüchtlinge, LGTB und religiöse Minderheiten. Anschließend führten die Projektteilnehmer eine Umfrage in Göteborg durch und konnten sich dabei mit Passanten über das Thema “Menschrechte” austauschen.  Die Ergebnisse wurden ausgewertet, mit Graphiken veranschaulicht und im Plenum präsentiert. Die letzte Arbeitsphase bestand darin, anhand von Schülervorträgen die Situation wie auch die rechtliche Lage der oben genannten Gruppen in jedem Land der beteiligten Partner zu zeigen. Dabei wurden die Kontraste zwischen den Ländern erarbeitet und in einer Diskussionsrunde Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen.

Bei weiteren Unternehmungen konnten die Arbeitsgruppen ihr Wissen vertiefen und ihre Kenntnisse zum Projektthema erweitern. Hierzu besuchten sie das Unternehmen Svenska Kullagerfabriken (SKF), das 1907 gegründet wurde und mittlerweile in 130 Ländern vertreten ist. Nach der Besichtigung der Produktionshallen folgte eine Gesprächsrunde mit Herrn Jonas André, Manager im Bereich “Corporate Sustainability” bei SKF.  Er informierte über den firmenspezifischen Einsatz, die Menschenrechte innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu fördern. Außerdem gab er neue Denkanstöße für zukünftige  Projektideen. Zudem stand ein Besuch im “Världskulturmuseet”, ein Museum für Weltkultur,  in Göteborg an. Während der Workshops, die vom Museum angeboten wurden, haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Entwicklung von Menschenrechten im letzten Jahrhundert auseinandergesetzt und dadurch Empathie aber auch ein Bewusstsein für den Kampf von Minderheitsgruppen für ihre Gleichberechtigung entwickelt.

Zum Abschluss des Treffens in Partille fand natürlich eine “Fika” statt, bei der es in der Regel Kaffee, Fruchtsäfte und süße Kaffeestückchen wie zum Beispiel die Kanelbullar oder Chokladbullar gibt. Dennoch konnte auch das ausgiebige Essen den Abschied nicht vor Tränen bewahren.  Das gemeinsame Fazit aller Beteiligten: Es war eine informative, erfolgreiche und schöne Arbeitswoche.

Projekttreffen in Gandia

Zusammen mit den Partnerschulen aus Spanien, Schweden und Zypern wurden die Schüler und Lehrkräfte von der Oberbürgermeisterin, Diana Morant, im Rathaus Gandia empfangen. Frau Morant hat das Engagement der Beteiligten für die Menschrechte gelobt und ein produktives Arbeitstreffen gewünscht.

Im Rahmen ihres Projekttreffens in Gandia (Spanien) besuchten die Schüler der Erasmus+ AG "The Right Connection" das Institut für Menschenrechte der Universität Valencia. Dort wurden sie von Professor Andres Gascon-Cuenca empfangen und nahmen an seiner Vorlesung teil. Im Anschluss arbeiteten die Schüler gemeinsam mit Studenten an einem Fallbeispiel zum Thema Menschrechte und präsentierten ihre Ergebnisse. Einen großen Dank an unseren Erasmus+ Koordinator Herrn Omar Hammouda, der seit Jahren mit unermüdlichem Einsatz diese interkulturellen Begegnungen unseren Schülern und Lehrern ermöglicht. Diese Erfahrungen bedeuten eine einmalige Bereicherung und Erweiterung für jeden Einzelnen und unsere Schulgemeinschaft!

Am letzten Tag des Erasmus+ Treffens in Gandia/Spanien fand die Hauptveranstaltung des Projekts statt. Unter der Leitung von Herrn Leube haben die Schüler eine Rauminstallation bestehend aus Zeitungen der vier Partnerländer kreiert. Weitere Werke, die im Laufe des Projekts entstanden sind, wurden bei der Vernissage ausgestellt. Bei der Eröffnung der Ausstellung haben die Schüler musikalische Beiträge und Gedichte präsentiert. Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Mitglieder verschiedener Organisationen nahmen an der Veranstaltung teil.

 

Erasmus+ - Abschlussfeier

Nach zweijähriger Zusammenarbeit am Erasmus+ Projekt THE RIGHT CONNECTION erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Europapass sowie das Booklet zum Projekt.

Im Rahmen der Feier haben sich Herr Obermann und Herr Hammouda für den Einsatz der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler für das Thema Menschenrechte bedankt.

Sie haben sowohl den Mehrwert der Erasmus+ Projekte als auch die Tradition des internationalen Austausches am Albertus-Magnus-Gymnasium hervorgehoben.

Disclaimer

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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