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Vorstellung verschiedener Kunstprojekte

Die Schlossfassade als Adventskalender 2018

Aus dem Programmheft des Sternlesmarkt

Adventskalender an der Schlossfassade

Zum zweiten Mal nach 2017 wird der Schlossfassade in der Vorweihnachtszeit eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. Nach den Märchenmotiven im letzten Jahr geben nun drei Kunstkurse des Albertus-Magnus-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Lehrerin Karin Kieltsch dem Gebäude ein ganz und gar neues Gesicht. "Gesichter" lautet auch der Titel des Gesamtkunstwerkes, das aufwendig erstellte Papierschnitte nach Porträts der Schülerinnen und Schüler in einem umfassenden Farbkonzept zusammenführt.

Ein Gemeinschaftswerk

Was bei uns in der Kunst in der Regel zählt, ist das Einzelergebnis.

Was wir aber hier mit dem Adventskalender am Ettlinger Schloss erstellt haben, ist ein Gemeinschaftswerk von 56 Schülern, fast wie ein Orchesterklang, in dem die Summe des Klangs noch mehr zählt, als eben die Stimme eines einzelnen Instruments.

Dieses erstrebte Ziel hat dem Projekt aber auch eine grundlegende Entscheidungsgröße abverlangt, die im Kontext der Rahmenbedingungen (24 Fenster mit 412 Einzelfenstern) zu berücksichtigen war und neben den Einzelarbeiten der Schüler ein durchgängiges Farbkonzept als Grundklang der Gestaltung einbindet.

Für meine Schüler, denen ich schon mit Beginn des Schuljahres im September das Projekt vorstellte, war die handwerkliche Technik neu, während ich aufgrund vorangegangener Erfahrungen mit Papierschnitten wusste, worauf wir uns alle einlassen würden, welche Hürden wir im Umgang mit den Materialien und gestalterischen Notwendigkeiten zu nehmen haben.

Die „Gesichter“ sind durch zeichnerische Übertragung des eigenen Portraits als Fotovorlage auf Schwarzpapier und daraus erfolgten Schnittarbeiten erstellt.

Die einzigartigen Ergebnisse sind darüber hinaus durch farbenfrohe lichtdurchlässige Transparentpapiere geprägt. In nicht wenigen Gesichtern sind ihre Ersteller wiederzuerkennen, nicht nur in der teilweise ungemein detaillierten und gekonnten Übertragung der individuellen Gesichtszüge, sondern auch durch die jeweilige Gestaltung des Umraums, ihrer Originalität und Farbwahl.

Ich möchte die inhaltliche Ebene dieses Adventskalenders nicht überstrapazieren, aber auf ein paar wenige Gesichtspunkte hinweisen:

Was ich mir von dieser Gemeinschaftsarbeit erhofft hatte, ist im besten Sinne anschaulich geworden.Die Gesichter an der Fassade schauen uns an. Es ist eine , wenn man so will „face wall“. Jeder einzelne ist Teil der Gemeinschaft, darf sich so empfingen, auch wir als Betrachter, im Zentrum des hellen Scheins, der sich nach außen hin auflöst in kleinere, dunklere Facetten.

Es ist eine ästhetische Gesamterscheinung die aktuell ist und eine positive Ausstrahlung hat.

Ein Schüler sagte mir, es ist toll, das man sich da wiederfindet.

Eines wird dabei auch klar: Selten erreichen im Klassenraum erstellte Werke so viel Blickkontakte, können von einer Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
 

Danke

An dieser Stelle sage ich noch einmal meinen Schülern herzlichen Dank, dass Ihr dabei geblieben seid und, um den „Termin“ einzuhalten, sogar bereit wart, häusliche Überstunden in Kauf zu nehmen.

Ich danke herzlich Frau Rodriguez-Gehrung, die durch die ebenso aufwendige Hängearbeit, Tag für Tag, den Kalender so umgesetzt hat, wie wir ihn uns gewünscht haben.

Selbstverständlich: Dank an das Kulturreferat, Frau Weber und Herrn Dr. Determann, für die stets freundliche und unkomplizierte Kommunikation.

Zu guter Letzt: Dank an die Sponsoren, die Kulturstiftung der Sparkasse, hier vertreten durch Frau von Renteln, und die Stadtwerke Ettlingen, für die finanzielle Unterstützung.

Karin Kieltsch, 19.12.2018

 

Gesichter

Viele Gesichter der Kunstkurse gaben der Schlossfassade zur Vorweihnachtszeit ein "neues Gesicht".

Straßenbilder verzaubern Straßenbild - Kunstprojekt 2017

 

 

 

Stromkästen der Stadtwerke

Sie waren schon vor ihrer Fertigstellung ein Hingucker, die Kunstwerke auf den Stromverteilerkästen der Stadtwerke in der Schlossgartenstraße und beim Schulzentrum. Groß ist die Bandbreite an Techniken und Inhalten, die sich die Jugendlichen der Klassenstufe 11 zu dem von ihrer Kunstlehrerin Karin Kieltsch breit angelegten Themenfeld „Aus-Blicke" ausgedacht haben.

Ausführliche Projektbeschreibung

Straßenbilder verzaubern Straßenbild

Sie waren schon vor ihrer Fertigstellung ein Hingucker, die Kunstwerke auf den Stromverteilerkästen der Stadtwerke in der Schlossgartenstraße und beim Schulzentrum.

Man konnte die Freude und auch den Stolz der 25 Schüler und Schülerinnen des Neigungsfaches Kunst am Albertus-Magnus-Gymnasium förmlich mit den Händen greifen, dass „ihre" Ideen nun täglich von Passanten betrachtet werden, dass ihre Kunstwerke an den Stromverteilerkästen noch zu sehen sein werden, wenn sie schon die Schule verlassen haben.

Groß ist die Bandbreite an Techniken und Inhalten, die sich die Jugendlichen der Klassenstufe 11 zu dem von ihrer Kunstlehrerin Karin Kieltsch breit angelegten Themenfeld „Aus-Blicke" ausgedacht haben. „Ich wollte die Schüler nicht mit einem Thema einengen, sondern ihnen kreativen Freiraum lassen, den die jungen Menschen zu nutzen wussten". Denn während bei dem einem Verteilerkasten eine Eule aus dem Grün hervorwächst, bei der sich die Federn scheinbar im Wind wiegen, ist es bei dem anderen Kasten eine Sprungdeckeluhr, aus der jedoch ein Auge auf die Welt blickt, eine Augenblume zeichnet sich auf dem nächsten Stromkasten ab und auf dem anderen ein Rabe, zart ein Auge im Schnabel haltend, neben einem Wolf, um einige wenige Motive von insgesamt elf Stück herauszugreifen.

Hochkonzentriert sind die jungen Künstler am Werk gewesen, als Palette taugten nicht nur Plastikdeckel von Farbeimern auch Pizzakartons sind ideal, um die Farben ins richtige Mischungsverhältnis zu bekommen. Richtig cool finden es Magdalena und Michelle, dass man ihre Kunstwerke sieht, und die Rückmeldungen, die sie beim Bemalen erhalten haben, sind durchweg nur positiv. Das bestätigen auch Helen und Fianna, die wie alle anderen Beteiligten mit großer Passion an die Sache herangegangen sind. Auch Lehrerin Kieltsch ist mehr als begeistert über ihre Neigungsklasse und deren Ergebnisse.

Doch ohne Moos stünden bis heute die Verteilerkästen in der Schlossgartenstraße grau im Straßenraum: Dank der Jugendstiftung und Kulturstiftung der Sparkasse gab es Farben, Sonnenschirme und Sitzhocker, und noch einen Obolus für die jungen Künstler, ließ Gisela von Renteln bei einer vorab-Besichtigung am Mittwoch vergangener Woche wissen. Diesen Resultaten und diesem Engagement von Schülern und Lehrerin gebührt schon eine Auszeichnung, unterstrich von Renteln. Beim Vernissagentermin am Montag stand sie vor den jungen Künstlern, begleitet von Regionaldirektor der Sparkasse Karlsruhe Patrick Ertel und seinem Filialkollegen Philipp Faltermeier. Auch Sven Scherer und Wolfgang Maier sowie Michael Weinbrecht von den Stadtwerken hatten es sich nicht nehmen lassen, zur „Ausstellungseröffnung" zu kommen. Denn erstens mußte grünes Licht von dem kommunalen Energieversorger für die Aktion kommen und überdies der Boden oder besser die Kästen der Stadtwerke vorbereitet, sprich abgeschliffen und dann grundiert werden, damit sie als Malgrund taugen. Den Anstoß für diese „außergewöhnliche" Aktion war von Oberbürgermeister Johannes Arnold gekommen, der sich begeistert über das Ergebnis zeigte. „Eure Kunstwerke bringen einen tollen Charakter ins Straßenbild". Mit Blick auf Rektor Helmut Obermann merkte der OB an, es freue ihn, dass die Schule bereit war, diese Aktion umzusetzen. Er hoffe, es finden sich noch weitere Kunst-Klassen, die gleichfalls bleibende Werke schaffen. Anschließend überreichte Frau von Renteln für die engagierten Jung-Künstler Freikarten fürs open air-Kino und dankte wie der OB Kunstlehrerin Frau Kieltsch für ihr Engagement und Silvia Rottenecker vom Bildungsamt, bei der die Fäden für die Malaktion zusammen liefen.

„Wir hatten eine schöne Zeit, es hat uns riesigen Spaß gemacht", so Louise im Namen des Kurses. Vielleicht gibt es im kommenden Jahr eine Fortsetzung; die Bitte stieß bei den Herren Scherer und Maier auf offene Ohren.

Quelle: Stadtwerke Ettlingen

Vorstellung weiterer Kunstprojekte

"Bitte hinschauen!" (Vernissage 2017)

„Kunst kommt von Können – und dieses Können kann hier bestaunt werden“

Mit diesen Worten eröffnete Schulleiter Helmut Obermann die diesjährige Ausstellung der drei zweistündigen Kurse Bildende Kunst der Jahrgangsstufe 12 sowie der Klassenstufe 10 und der Klassen 6a und 6b im Nordfoyer des Albertus-Magnus-Gymnasiums.

Einen genaueren Einblick in einen Kunstkurs gab dann Marco Lohse (JG 12), der zunächst die besondere Stellung dieses Faches im Fächerkanon hervorhob: Auch wenn strenge Abgabetermine für manch einen der Schüler Stress pur bedeuteten, sei doch das kreative Arbeiten eine willkommene Abwechslung zur harten Paukerei.

Begonnen habe man im Kurs mit Stillleben, danach befasste man sich mit Rembrandt, dem Meister des „goldenen Zeitalters“, und dessen Selbstporträts im Wandel der Zeit sowie mit der heute in New York lebenden Cindy Sherman und deren fotografischen Auseinandersetzung mit dem Rollenbild der Frau. Das verpflichtende Kurs-Thema „Selbstdarstellung und Verwandlung“  verbindet diese beiden so unterschiedlichen Künstler und bot den Ausgangspunkt zur eigenen kreativen Betätigung. Stella Graubner (JG 12) stellte dazu Fotoarbeiten vor, auf denen man die bewusste Inszenierung von Identitäten erkennen kann; bei der Umsetzung der Ideen habe man gelernt, was die verschiedenen Techniken, ein bewusster Blickwinkel oder bestimmte Körperhaltungen bewirken. Architektur und Skulptur waren weitere Themen der BK-Kurse und Jana Fliedner (JG 12) führte das Publikum vor  die in einer Vitrine ausgestellten, sehr individuell und ausdrucksstark gestalteten Büsten, die alle zunächst einmal ein grober Tonklotz gewesen waren, aus dem nach und nach Kopfform, Haare und Gesichtszüge herausgearbeitet wurden. Zum Thema Architektur gab es zum einen Zeltdachkonstruktionen im Modell zu sehen, aber auch die Hochhauswelt der Klassen 6a und 6b, deren aus Karton gebastelten Wolkenkratzer ebenfalls Teil der Ausstellung sind. Zum Schmunzeln brachten die Zuschauer des Weiteren die fotografierten, modernen Nachstellungen von bekannten Bildern des Biedermeiers wie Spitzwegs „Ein Besuch“ oder Hoelzels „Der Liebesbrief“, auf denen in identischer Komposition eine junge Frau am modernen Schreibtisch am Laptop arbeitet bzw. nach dem Erhalt einer Handy-Nachricht einen digitalen Liebesbrief verfasst. Auch die selbstgestalteten Zeitschriften-Cover, auf denen jeweils ein Selbstporträt verbunden mit Promi-Schlagzeilen auftauchte, sorgten für einige Lacher. Das Thema des Selbstporträts zieht sich auch weiter durch die Ausstellung: so sind sowohl eigene Konterfeis nach der Vorlage eines Bildes des Künstlers Hans Memling, als auch Bleistiftzeichnungen von Selbstbildnissen im Spiegel aus Untersicht zu bewundern. Daneben hängen Formen der Abstraktion in Bleistiftzeichnungen, es gibt diverse Umsetzungen des Themas „Kopf-Häuser“ sowie noch weitere Tonarbeiten zu sehen.

Die Gäste, die sich nach den einführenden Worten von Marco, Stella und Jana die unterschiedlichen Arbeiten anschauten, zeigten sich sehr angetan von der Vielfalt der Ausstellungsstücke, die die Kreativität der Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll vor Augen führt und für angeregte Diskussionen der Besucher der Vernissage sorgten.

Selbstdarstellung und Verwandlung (2016)

Fensterbilder / Scheren- bzw. Messerschnitte der Kursstufe 11 (bk2)

Die Arbeiten stehen im Kontext des aktuellen Schwerpunktthemas: Rembrandt / Cindy Sherman - Selbstdarstellung und Verwandlung

Bei beiden Künstler ist der Kopf / das Gesicht in allen Arbeiten der Malerei (Rembrandt) und Fotografie (Cindy Sherman) elementarer Ausdrucksträger, bzw. gestalterisches und gestaltetes Element.

Aufgabenstellung:

Die Schnitttechnik setzt eine handwerkliche Einübung voraus und erfordert Zeit und Präzision.

Zur Fertigung des einzubindenden Motivs „Kopf“ arbeiten wir zunächst mit einer fotografischen, selbst zu wählenden Vorlage, dies kann auch ein Selbstportrait sein (DIN A4).

Der Kopf wird in mehrere kleine und große geeignete Teilfelder untergliedert (Filzstift), welche die  Erkennbarkeit erhalten. Die Innenformen der Teilfelder werden ausgeschnitten, so dass die sie umfassenden Trennlinien (ca 3-5mm) bestehen bleiben.

Die Scherenschnitt (Messerschnitt) - Technik entspricht einer Vorarbeit, wie man sie für professionelle Fensterbilder aus Buntglas mit Bleieinfassungen betreibt und macht ein planmäßiges Vorgehen notwendig.

Nach Einübung dieser Technik geht es an den kompositorischen Entwurf, der das Motiv „Kopf“ mit einer gewählten Umgebung (Innenraum, Außenraum, Stillleben) verknüpfen soll. Das Material hierfür ist schwarzer Karton (max. 50 x 70 cm), das Format wird selbst bestimmt.

Hierbei werden spannungsreiche Wirkungen durch Kontraste der Formen erzielt. Neben den  ausgeschnittenen Flächen sollen auch „unbearbeitete“ dunkle Flächen berücksichtigt werden, denn der Kontrast zwischen tiefschwarzer Fläche / Form und Transparenz der Buntfarben ist besonders reizvoll.

Die Farbwahl der hinterklebten Transparentpapiere muss sich nicht zwingend an einer naturalistischen Wirkung orientieren, vielmehr gilt es auch hier wirksame Kontraste anzuwenden.

Ich freue mich sehr über die Ergebnisse meiner Schüler und deren nicht nachlassendes Durchhaltevermögen bei einer so anspruchsvollen Arbeit. Dank an Euch !

 

Vernissage 2015

„Bahnbrechende Meisterwerke“ der „Hobbykünstler“ aus den zweistündigen und der „Profis“ aus dem vierstündigem Kurs

Einer langen Tradition folgend, stellen auch dieses Jahr die Kunstkurse des Abiturjahrgangs Teile ihrer in den letzten beiden Schuljahren entstandenen Werke aus. Die Vernissage dieser Ausstellung am letzten Donnerstag wurde musikalisch umrahmt durch am Klavier vorgetragene Stücke (Annemarie Madaj), den Start machte dabei der „Titanic“-Titelsong „My heart will go on“. Im Anschluss begrüßte Schulleiter Helmut Obermann das Publikum und dankte den Kunsterziehern für ihre im Kunstunterricht in den Jahrgangsstufen geleistete Arbeit, bevor Sophie Schulze in einer launigen kurzen Ansprache den anwesenden Besuchern die Ausstellung vorstellte.

Die Gäste, die sich dann die unterschiedlichen Arbeiten anschauten, zeigten sich sehr angetan von der Vielfalt der Ausstellung, die die Kreativität der Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll vor Augen führt. Die praktische Umsetzung der im Lehrplan des „Vierstünders“ vorgegebenen Themen wie „Ideal und Konzept“(Architektur), Selbstdarstellung und Verwandlung“ (Fotografie und Malerei) und „Figur und Abstraktion“ (Bildhauerei) zeigt die intensive Auseinandersetzung der Schüler/innen mit den jeweiligen Themen. So sieht man neben  Architekturmodellen von kleinen Häusern bzw. Pavillons für Oberstufenschüler im Horbachpark auch Tonfiguren zum Thema „Menschliche Beziehungen“, es gibt faszinierende Acrylarbeiten (z.B. „Die Katze“, „Alter Schuh“, „Cupcake“), große, abstrakte und expressionistisch anmutende Arbeiten, Stillleben (Obst mit Messer), Filmcollagen, Eigendarstellung in ganz unterschiedlichen Facetten und Serien von Künstlerportraits in verschiedenen Maltechniken (hier dienten z.B. Picasso, Kahlo und Goethe als Vorlagen). Auch Werke der zweistündigen Kurse sind ausgestellt, erwähnt sei hier z. B. die malerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Mensch – Monster“, das auf dem Hintergrund eines Wolkenhimmels nach Ruisdaels „Mühle von Wijk“ entwickelt wurde, Michelangelos „David“, der in die Helden unserer Zeit (Superman, Batman, Yoda und Co.) verwandelt wurde oder die fotografierte, moderne Nachstellung von bekannten Bildern wie Spitzwegs „Armer Poet“ (umgesetzt als Student in seiner kargen Bude) oder de Wittes „Stallbursche mit schwarz-weißem Hengst“, das nun in identischer Komposition einen jungen Mann an der Tankstelle neben einem dicken Auto zeigt.

Dass Kunst bewegt und immer auch Anlass für Auseinandersetzungen bietet, verdeutlichten die angeregten Diskussionen der Besucher der Vernissage.

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