Chronik des Albertus-Magnus-Gymnasiums

Die Vorgeschichte

Die Mutterschule, das Eichendorff-Gymnasium zieht in das neue Gebäude

1957 zieht die Mutterschule, das heutige Eichendorff-Gymnasium, ins neue Gebäude in der Goethestraße. Geplant ist dieses für 1000 Schüler.

Bis 1965 trägt die Entwicklung der Schülerzahlen dem zunächst auch Rechnung (1957 = 731 Schüler; 1964/65 = 867 Schüler), doch dann tritt die Bildungspolitik in Deutschland in eine neue Phase: Ausgelöst durch die Picht-These (Vorhersage einer deutschen "Bildungskatastrophe" schlimmsten Ausmaßes durch einen Mangel an Abiturienten) und das Dahrendorf-Papier (Parole vom "Bürgerrecht auf Bildung") werden Bildungsreserven mobilisiert, so dass die Zahl der Gymnasiasten sprunghaft nach oben schnellt.

1966 besuchen bereits 1268 Schülerinnen und Schüler das Ettlinger Gymnasium. Die Gründung eines zweiten Gymnasiums in Ettlingen scheint unumgänglich.

Planung eines weiteren Gymnasiums

Am 04.11.1967 bestimmt die Stadt den Platz am Kapellenweg für die Errichtung eines weiteren Schulgebäudes, das bis 1970 fertig gestellt sein soll. In den nächsten zwei Jahren geschieht aber – bis auf die Erstherrichtung des Platzes – nichts.

Zum Schuljahr 1969/70 drohen Zahlen über 1600 Schüler. Durch Öffnen des Entlastungsgymnasiums Langensteinbach kann die Zahl bei 1564 gehalten werden. Trotz Bau eines Pavillons mit Zusatzklassenzimmern wird die Verlegung einiger Klassen unumgänglich. So ziehen im September 1969 acht Klassen der Stufen 5 – 8 (rund 300 Schüler) ins alte Seminargebäude in der Pforzheimer Str. 16. Die Stellvertretende Schulleiterin Frau Gertrud Zollner wird mit der Leitung der ausgelagerten Klassen betraut.

Im Jahr 1969 wird vom Oberschulamt Karlsruhe die Einrichtung eines zweiten Gymnasiums mit höchster Dringlichkeit im Landkreis befürwortet. Die Frage der Finanzierung des Baues wirft Probleme auf und verzögert den Baubeginn.

Entscheidung für den Bau eines Schulzentrums

1970/71: Nach anfänglichen Überlegungen, statt eines reinen Gymnasiums eine Gesamtschule zu bauen, entscheidet man sich im Gemeinderat für den Bau eines Schulzentrums (Gymnasium, Realschule und Hauptschule). Mit planerischen Überlegungen hinsichtlich des Gesamtbedarfs eines solchen verstreicht ein weiteres Jahr.

07.06.1972: Abgabe der Architekten-Entwürfe; von 22 abgegebenen Arbeiten gewinnt das Stuttgarter Architekturbüro "Beyer - Weitbrecht - Wolz" den ersten Preis.

Horbachpark
Medien sprechen vom "schönsten Pausenhof Deutschlands"

1970er

Schuljahr 1972/73

Die Dependance wird auf Antrag der Stadt Ettlingen selbstständig und mit den Zügen "N II" und "MN" eingerichtet.

06.11.1972: Die Schule erhält den Namen "Albertus-Magnus-Gymnasium". An der Wahl des Namens maßgeblich beteiligt ist die Stadträtin und Schulleiterin Gertrud Zollner.

Schuljahr 1973/74

1974: Die Fördergemeinschaft des AMG wird gegründet.

14.05.1975: Oberbürgermeister Dr. Erwin Vetter nimmt den 1. Spatenstich für den Bau des neuen Schulzentrums vor.  Am 01. September 1975 wird der Grundstein gelegt.

Schuljahr 1975/76

Die Schule platzt aus allen Nähten. Die Schülerzahl steigt von 268 auf 463 Schülerinnen und Schülern an. Die Raumverhältnisse werden immer widriger, so dass der Unterricht zuletzt in 5 verschiedenen Häusern stattfinden muss (Pforzheimer Straße, Schillerschule, Thiebauthschule, Herz-Jesu-Pfarrzentrum, Kolpinghaus).  Durch den ständigen Wechsel zwischen den verschiedenen "Dependancen" sind Verspätungen zum Unterrichtsbeginn unausweichlich.
Die ersten 18 Abiturienten legen ihre Reifeprüfung ab.

Schuljahr 1976/77

24.09.1976: Das Richtfest für das Bildungszentrum wird als ein "wichtiger Tag in Ettlingens Schulgeschichte" (BNN) gefeiert.

Schuljahr 1977/78

15.08.1977: Das AMG aus der Pforzheimer Straße zieht ins neue Schulgebäude am Kapellenweg.

Am 7. Oktober 1977 findet die feierliche Eröffnung durch den Präsidenten des Oberschulamtes Karlsruhe, Dr. Leonhard Müller, und durch OB Dr. Vetter statt. Nach 29 Monaten Bauzeit ist das "Gewächshaus" (wegen des Stahlrahmens mit Glas so genannt) endlich fertig. Kosten: mehr als 21 Millionen DM. Der Bau der noch fehlenden Sporthalle wird in Aussicht gestellt.

Schuljahr 1978/79

Wechsel in der Schulleitung: Frau OStD`n Gertrud Zollner und ihr Stellverteter StD Eugen Schulten werden am 1. August 1978 in den Ruhestand verabschiedet. OStD Felix Maier wird neuer Schulleiter, StD Ortwin Maasch sein Stellvertreter. Frau Brigitte Mück übernimmt das Sekretariat.

Die Schülerzahl steigt von 593 im Schuljahr 1977/78 auf 710 im Schuljahr 1978/79. Die Klassenstärken reichen zum Teil bis an den Richtwert von 39 Schülern.

Weil eine Sporthalle fehlt, muss die dritte Sportstunde entfallen. Der Sportunterricht wird in den nächsten 5 Jahren in Bruchhausen und Spessart gehalten. Die Pläne für die Sporthalle werden geändert: Aus der geplanten dreiteiligen Großsporthalle soll eine vierteilige Mehrzweckhalle werden, die ca. 2000 Besuchern bei Festbestuhlung Platz bietet. Um das Landschaftsbild nicht zu sehr zu beeinträchtigen, soll die Halle 3,50 m tief "teilweise im Erdreich verschwinden" (BNN). Im Oktober 1979 erfolgt der erste Spatenstich.

Schuljahr 1977/80

Obwohl aufgrund der Schulraumnot 27 Schülern die Aufnahme verweigert werden muss, gibt es nur zwei Jahre nach Einzug ins "gelobte Land" (Zollner) bereits die erste Wanderklasse. Von den Lehrkräften werden 41 Überstunden geleistet. Der Klassenteiler wird für die 5. Klassen auf 36 und für die Klassen 6 - 10 auf 38 festgesetzt. Die Klasse 9b mit 39 Schülerinnen und Schülern streikt daraufhin: "39 in einer Klasse, nein danke, Teilung!" Aufgrund Lehrermangels ist die gewünschte Teilung nicht möglich.

Am 27.06.1980 machen die ersten Schüler das Oberstufenreform-Abitur. Bei der Verabschiedung der Abiturienten wird des Schulpatrons Albertus Magnus, der vor 700 Jahren (1280) in Köln gestorben ist, gedacht.

Lehrerkollegium des AMG 1977
"Das Gewächshaus" - liebevoller Spitzname des AMG
OStD Felix Maier und StD Ortwin Maasch

1980er

Schuljahr 1980/81

Die Schülerzeitung "Furunkel" bringt ihre erste Ausgabe heraus. Die Studienfahrt für die Oberstufe wird am AMG ins Leben gerufen. Die erste wird nur für unterrichtsfreie Zeit, d.h. in den Herbstferien (10 Tage im Oktober), genehmigt. Der Leistungskurs Latein und ein Grundkurs Religion reisen nach Rom.

04.12.1980: Richtfest für die Sporthalle. Die Übergabe ist zum Beginn des Schuljahres 1981/82 geplant, muss dann aber aufgrund der angespannten Finanzlage und enormen Teuerung der Halle (von ursprünglich 7,5 Millionen auf 12,56 Millionen) verschoben werden.

April 1981: Eine Studienbibliothek mit 20 Arbeitsplätzen wird eingerichtet; Lehrer und Schüler der Oberstufe nutzen diese gemeinsam. Die Schüler können so die durch die Oberstufenreform entstandenen Zwischenstunden sinnvoll nutzen.

Mit dem Schuljahr 1981/82 bekommt das AMG eine zweite Sekretärin: Frau Gabriele Berger.

Schuljahr 1982/83

17.09.1982: Oberbürgermeister Dr. Vetter überreicht den Schlüssel für die neue Sporthalle – ein Geschenk zum 10. Geburtstag!

13.11.1982: Das AMG feiert sein 10-jähriges Bestehen mit einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür.

Schuljahr 1984/85

Die Redaktion von "Furunkel" erhält von Kultusminister Gerhard Mayer-Vorfelder im Rahmen eines Wettbewerbs für die besten Schülerzeitungen Baden-Württembergs einen Preis für seine Publikationen.

Schuljahr 1987/88

"Wachablösung" am AMG: Verabschiedung von Herrn OStD Felix Maier in den Ruhestand und Amtseinführung von OStD Winfried Müller als neuer Schulleiter.

Schuljahr 1988/89

Landesgartenschau im Horbachpark (Juni bis September 1988) - und das AMG mittendrin! Mit einer "Schul-Dauerkarte" für die LGS in der Tasche, genießt die "arbeitende Bevölkerung" des Bildungszentrums die Blumenpracht und die vielen Aktivitäten rund ums Haus. In den Medien spricht man "vom schönsten Schulhof Deutschlands". Als Gegenleistung erfreuen die Schüler des Schulzentrums 15 Wochen lang - jeweils mittwochs - die Besucher mit einem zweistündigen bunten Programm. Ein Nachteil der Landesgartenschau: Die Sporthalle ist für ein halbes Jahr für den Schulsport gesperrt, so dass wie in alten Zeiten nach Bruchhausen ausgewichen werden muss.

Im Dezember 1988 erscheint der erste Jahresbericht der Schule, der von nun an alle zwei Jahre herausgegeben wird.

Schuljahr 1989/90

Aus Protest gegen die Regelung der Arbeitszeitverkürzung wird auf der Gesamtlehrerkonferenz beschlossen, keine mehrtägigen Veranstaltungen mehr durchzuführen (mit Ausnahme von Wandertagen, Schullandheimen der Klassen 8, Projekttagen und Schüleraustausch).

Im Juni 1990 (bis 1994) wird eine Partnerschaft mit der EOS "Geschwister Scholl" in Löbau (ehemalige DDR) angestrebt. Die Schulpartnerschaft mit dem Collège Terre Rouge aus Epernay und die regelmäßige Beteiligung am Austausch mit Clevedon wird beschlossen.

Quelle: Prospekt der Landesgartenschau 1988
Quelle: Prospekt der Landesgartenschau 1988

1990er

Schuljahr 1990/91

Umbau der Schule: An der Ostseite entstehen zwei neue Fachräume, davon ein Kunstraum fürs AMG.

Seit 1991 gibt es eine Partnerschaft mit Schulen in Gatschina (Russland).

Schuljahr 1992/93

05.09.1992: Feier zum 20-jährigen Bestehen der Schule mit einer Woche voller Aktionen (Projekttage, Ausstellung "Albertus Magnus", Musikabend und Sportfest etc.)

Der Stellvertretende Schulleiter StD Maasch wird im Dez. 1992 in den Ruhestand verabschiedet.

Die erste Schulleiterin des AMG, Frau OStD`n Zollner, stirbt am 07. Januar 1993 im Alter von fast 80 Jahren.

Juni 1993: StD Helge Stepan wird ins Amt des Stellvertretenden Schulleiters eingeführt.

Schuljahr 1993/94

Änderungen hinsichtlich der Raumnutzung: Schulleiterzimmer und Sekretariat werden umgebaut, zwei neue Elternsprechzimmer und ein Computerraum mit 12 Rechnern eingerichtet. Ein Klassenzimmer wird um einen Bühnenraum mit der entsprechenden Installation von Vorhang und Beleuchtung erweitert.
Der neue Bildungsplan (als Jahrgangspläne konzipiert) tritt in Kraft.

Schuljahr 1995/96

Im ersten Obergeschoss wird eine Lehrerbibliothek eingerichtet. Der Raum ist auch zum ungestörten Arbeiten und für kleinere Konferenzen gedacht. Installation einer neuen Beschallungsanlage.

Zum 1. Mal findet BOGY (Berufsorientierung im Gymnasium) für die 11.Klassen statt: Schülerinnen und Schüler machen ein einwöchiges Berufspraktikum.

Das AMG geht im Juni 1997 mit einer Homepage ins Internet. Von nun an:  AMG - Online: schule.inka.de/amg/

Schuljahr 1997/98

Statt Zügen bietet das AMG nun ein sprachliches und ein naturwissenschaftliches Profil an. Das sprachliche Profil ist ein Bildungsgang, der ab Klasse 5 Englisch, ab Klasse 7 Latein oder Französisch und ab Klasse 9 Französisch oder Latein umfasst. Der naturwissenschaftliche Bildungsgang setzt ab Klasse 9 statt der dritten Fremdsprache einen deutlichen Schwerpunkt auf naturwissenschaftliche Fächer.

"25 Jahre AMG": Festakt am 08.11.1997, anschließend Schulfest mit vielen Aktivitäten und Varieté.

Die SMV veranstaltet im Juni 1999 das erste Bandfestival im Horbachpark.

Blick vom Schuldach
Titelbild der ersten digitalen Ausgabe unserer Schülerzeitschrift Furunkel

2000er

Schuljahr 2000/01

Die 50. Ausgabe der Schülerzeitschrift Furunkel erscheint im Mai 2001.

Zum Schuljahresende wird Frau Mück wird nach 22 Jahren Tätigkeit im Sekretariat verabschiedet.

Schuljahr 2001/02

Mit Beginn der 1. Kursstufe startet die neue gymnasiale Oberstufe.

Verabschiedung von Herrn OStD Winfried Müller in den Ruhestand und Übergabe der Amtsgeschäfte an StD Helmut Obermann.

Schuljahr 2002/03

Im Juli 2003 Verabschiedung von Herrn StD Helge Stepan als stellv. Schulleiter und Übergabe des Amtes an Frau StD‘in Ursula Weichhold.

Die erste Multimediakonzeption der Schule wird erarbeitet.

Schuljahr 2003/04

Die Anmeldezahlen steigen weiter und die Nachfrage übertrifft die Aufnahmekapazitäten. Erste Überlegungen zum Fachraumangebot in den Naturwissenschaften zeigen, dass diese nach Start des neuen Bildungsplanes nicht ausreichen.

Schülerinnen und Schüler erzielen 11 erste Preise beim Landeswettbewerbs „Chemie im Alltag: das Experiment“; zudem wird beim Landeswettbewerb „Alte Sprachen“ der erste Platz belegt.

Das Schülerprojekt „Junior trifft Senior“ startet.

Feierstunde im Foyer des Schulzentrums: Die Fördergemeinschaft besteht seit 30 Jahren (1974 – 2004).

April 2004: Gründung eines Schulsanitätsdienstes unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“.

Ein neues Logo ziert nun alle offiziellen Schreiben des AMGs.

Schuljahr 2004/05

Das achtjährige Gymnasium (G8) startet mit der 5. Klasse u.a. mit Erweiterung des Sprachenprofils um das AMG-spezifische Modell, das bereits in der 5. Klasse Latein als zweite Fremdsprache führt. Das neunjährige Gymnasium (G9) läuft in den nächsten Jahren aus.

 

Die Anmeldezahlen übertreffen vielfach die Aufnahmekapazität. Es gibt erste Pläne einer Erweiterung des Schulgebäudes.

Das von Schülern, Lehrern und Eltern gemeinsam entwickelte Schulleitbild des AMGs wird vorgestellt.

Die Mensa des Schulzentrums nimmt im November 2004 als Interimslösung im Foyer der Albgauhalle ihren Betrieb auf. Als Pilotprojekt wird der Betrieb in Kooperation mit der BzKa geführt, wobei Menschen mit Behinderungen u.a. im Mensabetrieb integriert werden. Die Eltern gründen zur Organisation der Mensa einen Mensaverein.

Im Februar 2005 besucht das erweiterte Schulleitungsteam Schulen in Helsinki und Umgebung, um vor Ort Impulse für die eigene Schulentwicklung zu erhalten.

Mai 2005: Das AMG erstellt zum ersten Mal einen Medienentwicklungsplan.

Das Generationen-Projekt „Junior trifft Senior“ startet mit der Idee, den Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen „Jung und Alt“ zu fördern.

Nach sieben Jahren sehr erfolgreicher Elternarbeit wird im Juli 2005 Herr Manfred Beer als Elternbeiratsvorsitzender verabschiedet.

Schuljahr 2005/06

Nach der Entwicklung eines Methodencurriculums werden erstmalig Methodentage an der Schule durchgeführt.

Das Modell der Periodisierung in der Klassenstufe 5 (G8) und 11 (noch G9) wird als eine Antwort auf PISA und achtjähriges Gymnasium erprobt.

Das AMG wird erstmalig in den Kreis der Comenius-EU-Partnerschulen aufgenommen.

Ein erster Italien-Austausch mit der Partnerstadt Menfi findet statt.

Die Tatortfolge mit dem Titel "Der Lippenstiftmörder" wird teilweise im Schulzentrum mit Schüler als Statisten gedreht.

Die BG-Creativ-AG erhält für ihr Projekt „Sagemol-Ettlinger Sagen“ den Förderpreis Medienpädagogik.

Erstmalig kommen die AMG-Shirts zum Einsatz.

AMG meets Matt Lamb: Es ist ein seltenes Ereignis, wenn eine Schule in Deutschland einem amerikanischen Künstler von internationalem Ruf begegnet und einen Teil seines Werkes einer Schule für eine Ausstellung zur Verfügung stellt. Zudem wird das „Lambs-Umbrellas-Project-for-Peace“ in der Innenstadt von Ettlingen durchgeführt.

Um dem Mangel an Fachräumen und Klassenzimmern im AMG zu mildern, hat der Gemeinderat einstimmig den Anbauplänen zugestimmt.

Im Juni startet der 1. Ettlinger Bandcontest, der auf Initiative der AMG-SMV zustande kommt.

Schuljahr 2006/07

Start der umfangreichen Bauarbeiten zur Erweiterung und Umbau des Schulzentrums: in den nächsten zwei Jahren werden Räumlichkeiten für den Ganztagesbetrieb, für den Technikunterricht und für den Bildenden Kunst-Bereich durch Anbauten geschaffen; zusätzliche Klassenzimmer entstehen durch Anbau auf den ehemals begrünten Dachterrassen.

Der naturwissenschaftliche Fachbereich wird saniert, auf den neuesten technischen Stand gebracht und flächenmäßig erweitert sowie durch Umwidmung von Räumen Platz für das Fach NwT geschaffen. Die Bautätigkeiten mit Lärm und Schmutz beeinträchtigen den gleichzeitig stattfindenden Unterricht.

Die Schaffung eines „Krisenteams“ ist an allen Schulen eine Vorschrift.

Schuljahr 2007/08

Die Genehmigungen für die Einrichtung eines offenen Ganztagesbetriebs am AMG liegen vor und der Betrieb startet mit Unterstützung von Jugendbegleitern.

Das vierstündige Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) wird ab dem Schuljahr 2007/2008 für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 im naturwissenschaftlichen Profil ein verpflichtendes Kernfach.

Einrichtung von Bläsergruppen zur zusätzlichen Förderung der musikalischen Erziehung für die Klassenstufen 5 und 6 am AMG in Kooperation mit der Musikschule Ettlingen, wobei die Lehrkräfte der Musikschule den Instrumentalunterricht übernehmen und die Musiklehrer des AMGs für die Ensemble-Arbeit verantwortlich sind.

Verbindliche Einführung der Selbstevaluation im Schuljahr 2007/08 zu verschiedenen schulischen Themen: alle am Schulleben Beteiligte (Lehrer, Schüler, Eltern, Schulleitungen) sind mit einzubeziehen; sie ist Grundlage für die schulische Weiterentwicklung.

Die Sanierungsmaßnahmen werden fortgeführt: teilweise Erneuerung der Glasfassade des Gebäudes, Erneuerung von Fußböden und Sanierung von Klassenzimmern. Die nachhaltige Nutzung von Energie wird ein ständiges Anliegen in Form eines Energiecontracting mit den Stadtwerken (Installation eines Blockheizkraftwerkes, energiesparende Beleuchtung etc.) propagiert.

Installation einer Photovoltaik-Anlage mit 170 Solarmodulen auf dem Dach als Bügerbeteiligungsanlage der Stadtwerke.

Start des bargeldlosen Verkaufs in der Mensa über Internet-Bestellung oder an den Bestellterminals.

Schuljahr 2008/09

Anfang des neuen Jahres wird die Schülerbibliothek im neuen Betreuungsbereich mit einer kleinen Feier eröffnet.

Start der zusätzlichen Hausaufgabenbetreuung, vorrangig in den Klassenstufen 5 bis 7; für die Hausaufgabenbetreuer gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Juni 2008: Mega-Gedächtnistraining mit allen Schülern in der Albgauhalle.

Dezember 2008: Bei niedrigen Außentemperaturen wird die undicht gewordene Glasfassade am Nordfoyer total saniert.

Schuljahr 2009/10

Seit September 2009 wird ein Vorbereitungskurs für das DELF-Zertifikat angeboten und mit der entsprechenden Prüfung abgeschlossen.

März 2010: Start des Projektes „Gemeinsam in die Zukunft“ in Kooperation und Unterstützung von Universitäten, Hochschulen, Wirtschaftsunternehmen und Eltern zur Förderung der Wirtschaftskompetenz;

Unterzeichnung der Kooperationsurkunden mit den Firmen <dm> und <EnBW> unter Mitwirkung der IHK Karlsruhe.

Schulleiter des AMG
Photovoltaik-Anlage mit 170 Solarmodulen
Bläserklasse
Musicalaufführung 2003
Musicalaufführung 2003

2010er

Schuljahr 2010/11

Gemeinsame Kursstufe von G8 und G9-Schülern mit dem Ziel Abitur 2013.

Neuer Höchststand an Schülern und Lehrern: am AMG werden 921 Schüler von 85 Lehrern unterrichtet.

September 2010: Nächtlicher Brand in der Physikvorbereitung mit der Folge, dass die sanierten naturwissenschaftlichen Räume wegen Ruß und Brandgeruch komplett erneuert werden müssen; die unterrichtliche Nutzung der naturwissenschaftlichen Räume war für über ein halbes Jahr nicht möglich.

Erstmals wird der „Blaue Faden“ als Instrument zur Information über das AMG als Handbuch von Eltern für Eltern aufgelegt.

Die erste Schülerfirma des AMGs nimmt ihren Betrieb auf.

Schuljahr 2011/12

Herausragende Landes- und Bundespreisträger der Schule in den Fachgebieten Physik und Chemie.

Verabschiedung der stellv. Schulleiterin Frau StD’in Ursula Weichhold und Einführung des Nachfolgers Herr StR Gerhard Keitel.

Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit der Fa. Schwabe-Holding unter Mitwirkung der IHK-Karlsruhe.

Der Abiturjahrgang zählt als Doppeljahrgang (G9 und G8) 175 Abiturienten; nur die Albgauhalle konnte die große Festgemeinde fassen.

Schuljahr 2012/13

Nun ist das AMG durchgängig ein achtjähriges Gymnasium.

Vorverlegung der Landschulheimaufenthalte von Klassenstufe 7 nach 6 und Terminierung der Studienfahrten wieder in der zweiten Schulwoche nach den Ferien.

Weiterentwicklung des umfänglichen Präventionskonzeptes und Aufnahme des AMGs in das Projekt „stark.stärker.wir“.

Verabschiedung von Frau Braun als langjährig Aktive in der Elternarbeit und im Mensaverein sowie als Vorsitzende des Fördervereins; Verabschiedung von Frau Lampe, die sich viele Jahre in der Elternarbeit, in Arbeitsgruppen und zuletzt als Vorsitzende des Elternbeirats einsetzte.

Herr Bauer, der von den Schülern als „der beste Hausmeister der Welt“ bezeichnet wurde, geht in den Ruhestand. Herr Spesshardt tritt seine Nachfolge an.

 

Schuljahr 2013/14

Ein neues Schulfahrtenprogramm gilt: z.B. der Landschulaufenthalt findet ab diesem Schuljahr in Klassenstufe 6 statt; die Studienfahrt bleibt in Klassenstufe 12, wird aber bereits in der 2. Unterrichtswoche nach den Ferien terminiert.

Die Hausordnung wird an neue Rahmenbedingungen angepasst.

Einführung eines Vertiefungskurses Mathematik im Wahlbereich der Kursstufe ab diesem Schuljahr.

Präsentation eines Kleinplanetariums, das Schüler im Rahmen eines vom Land geförderten mikromakro-Projektes angefertigt haben; laut Patentrecherche einzigartig auf der Welt.

Der stellvertretende Schulleiter Herr StD Keitel wird zum neuen Ephorus des Seminars im Kloster Maulbronn bestellt.

Schuljahr 2014/15

Start eines einwöchigen Sozialpraktikums, das für alle Schüler der Klassenstufe 9 verpflichtend ist.

Erste Entwürfe der Architekten zu einem Neubau der Mensa und zum Umbau des Lehrerzimmers und Verwaltungsbereiches geben Hoffnung auf eine Umsetzung der Planungen.

An der Schule wird eine Fremdevaluation vom Landesinstitut durchgeführt und die Arbeit am AMG mit sehr guten Beurteilungen anerkannt.

Das AMG erhält die Genehmigung für die Einführung der Sprache Spanisch (statt Französisch) oder Latein als dritte Fremdsprache ab Klasse 8.

Schuljahr 2015/16

Nach vielen Jahren als Comenius- Schule erhält die Schule weiterhin die Anerkennung als ERASMUSplus – Schule und die entsprechende Förderung der EU.

Im Rahmen des kontinuierlichen Sanierungskonzeptes werden weitere Klassenzimmer erneuert und die Sanierung der Albgauhalle wird abgeschlossen.

Herr Moritz Krahn tritt die Stelle als stellvertretender Schulleiter an.

Eine Elterninitiative richtet die Nachhilfebörse von Schülern für Schüler ein, die sich rasch bewährt.

Die AMG-Fördergemeinschaft e.V. feiert verspätet ihr 40jähriges Jubiläum und sichert mit ihrer Unterstützung weiterhin viele Projekte der Schule.

Fortbildungstag im Rahmen des Projektes „BNE erlebbar machen“ der Klimastiftung für Bürger

Auszeichnung mit dem „BoriS – Berufswahl – Siegel Baden-Württemberg“ für die nächsten drei Jahre

Schuljahr 2016/17

Während den Sommerferien finden zahlreiche Sanierungsarbeiten statt. So wurden im Foyerbereich der Schule die Granitplatten erneuert.

Nach intensiven Umbauarbeiten werden das Lehrerzimmer nebst neuen Arbeitsräumen für die Abteilungsleiter und Oberstufenberater im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht.


 

Schuljahr 2017/18

Das Albertus-Magnus-Gymnasium erhält eine weitere Auszeichnung und darf sich für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen.

Im Juli 2018 wurde bei einer Feierstunde in Baden-Baden dem AMG nach erfolgreicher Rezertifizierung das BoriS-Berufswahl-SIEGEL für die nächsten 5 Jahre verliehen.

Die Schule darf das Logo der Klimastiftung für Bürger zusammen mit dem Auszeichnungslogo des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung führen.

Nach Umgestaltung der Lehrmittelräume und der Lehrerbibliothek stehen nun multimediale Arbeitsplätze und Kommunikationsecken für die Lehrer zur Verfügung.

Der Spatenstich für die neue Mensa inklusive neue Klassenzimmer für die Realschule erfolgt im Mai 2018 mit projektierten Kosten von 6,3 Mio. Euro.

Schule verfügt nun über ein zukunftsfähiges WLan System. Der weiteren Digitalisierung der Schule steht nun nichts mehr im Wege.

Die langjährig am AMG tätige Sekretärin Frau Ghobrial wechselt an eine andere Arbeitsstelle; Frau Ina Renz tritt ihre Nachfolge an.

Schuljahr 2018/19

Auf Antrag der schulischen Gremien und des Schulträgers hat das Regierungspräsidium Karlsruhe die Einführung von IMP (Informatik/Mathematik/Physik) als weiteres Profil für die Klassenstufen 8 bis 10 genehmigt.

Die neu gestaltete Homepage ist nun online.

Das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) zeichnet das aktuelle AMG- Projekt mit dem Erasmus+-Qualitätssiegel im Schulbereich“ aus.


 

Wirtschaft macht Schule
Einweihung des oberen Lehrerzimmers
Bau der neuen Mensa
nach oben