Exkursion nach Rheinzabern (Pfalz)

Am 3. Juli 2019 unternahmen die Lateiner der Klassen 6a und 6b, begleitet von Herrn Münsch und Herrn Lorenz, eine Exkursion ins Terra-sigillata-Museum nach Rheinzabern in der Pfalz.

Vor Ort erfuhren sie, wie sich die römische Straßenstation Tabernae zu einer Stadt und zu einem der größten Produzenten von Ziegeln und Tongeschirr (Terra sigillata) entwickelte. Anhand einer Karte des Imperium Romanum konnten die Schülerinnen und Schüler den Handel mit Terra sigillata nachvollziehen, die vor allem nach Obergermanien und in die römischen Provinzen an der Donau exportiert wurde. Doch nicht nur Handel und Verkehrswege, sondern auch das Leben der Menschen, ihre religiösen Kulte und ihre Freizeitbeschäftigungen lernten sie anhand von Alltagsgegenständen kennen. Außerdem vermittelte die Besichtigung von zwei antiken Brennöfen anschaulich, wie die Töpfer ihr Tongeschirr herstellten und bei etwa 1000 Grad Celsius brannten. Schließlich hatten sie Gelegenheit, selbst eine kleine Schale zu töpfern und auf diese Weise ein Stück römischer Antike zu erleben.

Aus den Exkursionsberichten der Schülerinnen und Schüler:

• Das Museum „war nicht besonders groß, aber dafür schön ausgebaut.“

• Im Museum „erzählte uns eine Mitarbeiterin vieles über das alte Rom und über Rheinzabern, die alte Handelsstadt, weil man in Rheinzabern sehr viel Ton abbauen und ihn verkaufen konnte.“

• Sie „erzählte viel von der Ziegelherstellung in Rheinzabern während der Zeit der Römer. Außerdem war dort viel Keramikware ausgestellt.“

• „Rheinzabern war einer der größten Keramikhersteller, was dazu führte, dass man nun all die Keramiktöpfe und Vasen besichtigen kann.“

• „Sie erklärte uns auch Dinge wie z. B. Spiele bei den Römern und zeigte und, was für Kleidung getragen wurde. Diese konnten wir sogar anprobieren.“

• „Wir durften im Museum auch einen Film schauen.“

• „Ich habe in der Führung sehr viele Sachen über die Römer gelernt, die ich noch nicht wusste.“

• „Das Töpfern lief so ab: Wir haben schon fertige Schalen bekommen und haben den Rand und den Boden mit Ton bedeckt, und dann haben wird en Ton herausgeklopft und einen Ring aus Ton gefertigt, auch Standring genannt. Als wir damit fertig waren, haben wir unsere Initialen reingeritzt.“

• Nach der Museumsführung „gingen wir (…) durch Rheinzabern zu den Brennöfen; das war auch sehr interessant, weil man einen Eindruck in die Arbeitswelt der alten Römer hatte.“

• „Die 6a und 6b hatten einen schönen und interessanten Tag (…).“

• „Insgesamt hat mir die Exkursion sehr viel Spaß gemacht, und ich würde gerne noch einmal so etwas tun“.

• „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, und ich habe viel gelernt.“

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