Naturwissenschaftliches Praktikum

In jedem Schuljahr bietet das AMG als Ergänzung und Unterstützung des naturwissen­schaftlichen Unterrichts ein Praktikum für Klasse 9 in kleinen Gruppen an, die Teilnahme ist freiwillig.

Wasserfloh als Bioindikator

Die Kurse sind geeignet, um die im Biologie- oder Physikunterricht behandelten Themenzu vertiefen. Sie sind außerdem für besonders Interessierte geeignet, da auch frei experimentiert wird und somit Eigeninitiative gefragt ist.

Bericht einer Schülerin der Klasse 9 aus dem naturwissenschaftlichen Praktikum am AMG: 

Aspirin – wir alle kennen es. Doch dass ein ähnlicher Stoff in Pflanzen enthalten ist, wis­sen nur die Wenigsten. Dieser Stoff heißt Salicylsäure und schützt sie, in einem gewissen Maß, vor dem Austrocknen. Würde sich also das Gießen von Pflanzen mit Wasser, in dem Aspirin aufgelöst wurde, positiv auf die Pflanze auswirken, indem es sie viel widerstands­fähiger und unabhängiger von Trockenheit macht? Das ist auch wichtig wegen des Klima­wandels, der auch viele Nutzpflanzen des Menschen stresst.

Diese Frage versuchten wir experimentell zu beantworten, indem wir Kresse verschiedene Dosierungen an Aspirin aufnehmen lassen, um ihnen danach das Wasser zu entziehen.

Wird das Aspirin helfen? Welche Dosis wird am besten funktionieren? Hat eine höhere Do­sis vielleicht sogar Nachteile für die Pflanze? Wie gestalten wir den Versuch, damit die Er­gebnisse auch wirklich verglichen und ausgewertet werden können?

Ergebnis der Versuchsreihe: Ergebnis der Versuchsreihe: Bei einer moderaten Aspirin-Konzentrationen bewältigt/verkraftet die Kresse den Trockenstress am besten, eine höhere Aspirin-Konzentration im Gießwasser führte zu weniger guten Ergebnissen.

Gießwasser mit Aspirin - Kresse bewältigt Trockenstress besser
Gießwasser ohne Aspirin - Kresse verträgt Trockenheit schlechter
Der Kontrollansatz wird normal weitergegossen
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