Nachwuchszoolog:innen

Zwischen Schwimmblase und Kiemenbogen – Hast du dich schon einmal gefragt, warum ein Fisch so schnell schwimmen kann? Oder warum er mühelos unter Wasser atmen kann, während wir Menschen nur zwei Minuten untertauchen können?

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b gingen diesen und anderen Fragen mit Pinzette, Skalpell und Schere nach - mit einer Forellenpräparation im BNT-Biologie-Unterricht. Die naturwissenschaftliche Methode des Präparierens bzw. Sezierens wird eingesetzt, um den komplexen Bau eines Organismus und das Zusammenspiel der Organe untersuchen und verstehen zu können. Dazu gehört auch, dass sicher mit den entsprechenden Werkzeugen gearbeitet wird.

Die Nachwuchswissenschaftler:innen aus Klasse sechs hatten vorher schon einiges über Fische und andere Wirbeltiere im Unterricht gelernt, jetzt gilt es das Gelernte zu überprüfen und auch neue Erkenntnisse zu gewinnen. Als Erstes ist es den Schüler:innen möglich, die Forelle sprichwörtlich zu begreifen: Schuppen und Schleim dienen der Fortbewegung und dem Schutz des Tieres. Eine überraschende Entdeckung nach dem sorgfältigen Sezieren: die herauspräparierten Organe gibt es beim Mensch genauso, wenn auch in einer anderen Zusammensetzung und teilweise an einem anderen Ort. Eine Ausnahme ist die Schwimmblase, dafür fehlt den Fischen die Lunge. Mit der Hilfe der Schwimmblase wird das Thema Sinken, Schweben, Steigen von Fischen im Wasser angesprochen. An den Kiemen erkennen wir gut den Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion, ein grundlegendes Prinzip in der Biologie.

Am Ende wird die Präparation mit Hilfe einer Zeichnung eines guten Präparates dokumentiert.

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