Trier, das zweite Rom

Wir, 21 LateinschülerInnen der Klassen 10a, 10b und 10c unter der Leitung von Frau Shismenu und Herrn Münsch, sind am Morgen des 20. Mai 2022 aufgebrochen, um zwei erlebnisreiche Tage in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, zu verbringen.

Porta Nigra

Los ging es am Karlsruher Hauptbahnhof, von wo wir mit dem Regionalzug bis nach Neustadt gefahren sind. Dort stiegen wir in den Regionalzug nach Trier um und fuhren 2½ Stunden. Endlich in Trier angekommen, gingen wir zunächst zu unserer Jugendherberge, um unsere Zimmer zu beziehen. Dann machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt mit ihrem großen Stadttor, der Porta Nigra („Schwarzes Tor“).

Nachdem wir ein Gruppenfoto gemacht hatten, sind wir weitergezogen und haben dabei durch kleine Präsentationen der Mitschüler alle Details der weiteren Stationen kennengelernt, die wir besichtigten: des Doms, der Konstantinsbasilika und des Amphitheaters.

Gegen Abend kehrten wir zur Jugendherberge zurück zum Abendesse, bevor wir wieder loszogen und endlich erfahren konnten, was unser Abendprogramm war: Eine Erlebnisführung durch die Porta Nigra, bei der wir in das Geheimnis des schwarzen Tors eingeweiht wurden. Durch viel Interaktion mit dem Schauspieler, der in der Rolle eines römischen Zenturios steckte, konnten wir dem damaligen zweiten Rom um einiges näherkommen.

Nach der Führung verbrachten wir noch ein wenig freie Zeit in der Stadt und kehrten daraufhin zur Jugendherberge zurück. Dort angekommen, gingen die meisten von uns direkt schlafen.

Am nächsten Tag machten wir nach dem Frühstück einen Spaziergang zu einer alten Römerbrücke, die über die Mosel führt und die älteste Brücke ihrer Art in Deutschland ist, wie wir aus einem kurzen Referat unserer Mitschüler erfuhren. Dann gingen wir weiter zum Rheinischen Landesmuseum Trier; dort wurden wir durch viele von alten Skulpturen, Mosaikwänden, Schmuckstücken und Geschirr geprägten Räume geführt und lernten dabei viele interessante Fakten über Trier und die Römer kennen.

Nach der Führung ging es weiter zur letzten Station, denKaiserthermen, wo wir nach einer kleinen Präsentation selber die unterirdischen Gänge wie auch den riesigen Platz darüber erkundeten. Danach hatten wir freie Zeit zur Verfügung und durften auf eigene Faust durch die Stadt ziehen, bevor wir am späten Nachmittag von unserem Treffpunkt, der Jugendherberge, aus zum Bahnhof aufbrachen. Wir nahmen den Zug nach Neustadt und von dort aus wieder zurück nach Karlsruhe.

Bericht: Marie Büttner und Hannah Decker
Fotos: Johanna Konrad und Moritz Keck

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