Auf der Burg Kräheneck

Bericht der Schülerinnen und Schüler der 6c: Am Montag, den 17.10.2022 trafen wir uns mit Frau Weishäupl und Herrn Scherer am Karlsruher Bahnhof. Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Pforzheim und weiter mit dem Bus zur Jugendherberge Dillweißenstein.

Die Jugendherberge ist in einer alten Burg, die Kräheneck heißt. Unsere Zimmer waren im fünften und sechsten Stock der Burg. Wir stellten unser Gepäck unter und fuhren wir mit dem Bus weiter zum Tierpark in Pforzheim. Hier gibt es spannende und aufregende Tiere zum Füttern zum Beispiel, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Bisons, Wildschweine, Rehe, Steinböcke. Das Füttern der Tiere kitzelte auf der Hand, vor allem beim Wisent mit seiner riesigen breiten Zunge!

Einige Tiere wie Elche, Waschbären, Wildpferde oder den Wildesel Kulan durfte man nicht füttern. Einige von uns kauften Tierfutter und haben es selbst gegessen. Auf einem der Spielplätze mit dem großen Rutschenturm und Seilbahn hatten wir viel Spaß.

Wieder in der Jugendherberge bezogen alle ihre Zimmer und machten es sich gemütlich. Dann machten wir mit unseren Lehrern ein paar Teamspiele auf dem Spielplatz. Später gingen wir in den Rittersaal. Hier standen sogar noch echte Ritterrüstungen. Dort feierten wir Adinas Geburtstagsparty mit allen möglichen Süßigkeiten und einem Spiel. Leider waren alle sehr laut und einige bekamen deshalb Kopfschmerzen.  Nach dem leckeren Abendessen war der nächste Programmpunkt eine Nachtwanderung. Unser Führer Heiko hat uns einige Aufgaben gestellt. Wir mussten einen stockdunklen Waldweg laufen und den Weg mit winzig kleinen Reflektoren finden, die ab und zu an die Bäume genagelt waren. Dann gab es eine Mutprobe. Nach einer gruseligen Geschichte mussten wir die Taschenlampen ausschalten und ganz still sein. Dann merkte man, wie viele Geräusche im Wald sind. Anschließend mussten wir alleine oder in Gruppen ein langes Stück Weg im Wald laufen. Alle schafften es die Aufgabe zu bewältigen.

Um zehn Uhr abends kamen wir zur Jugendherberge zurück und gingen langsam ins Bett.

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück wieder in den Wald gegangen. Dort mussten wir verschiedene Aufgaben lösen. Als erstes standen wir alle auf einer Plane und mussten sie umdrehen ohne runter zu gehen. Obwohl einige gute Ideen hatten, haben wir ewig gebraucht, weil alle durcheinandergeredet haben. Dann spannte Heiko ein Seil zwischen den Bäumen. Wir mussten uns an den Händen fassen und darüber steigen ohne das Seil zu berühren, sonst bekamen wir einen „elektrischen Schlag“ und mussten alle wieder zurück. Das hat auch lange gedauert, aber wir haben es geschafft, weil die Kleinen von den Großen rüber gehoben wurden! Als letztes sind wir durch den Wald zur Burgruine Rabeneck gegangen. Dort gab es noch ein Aufgabe mit einem großen Spinnennetz und einem Ball. Das haben wir ganz schnell gelöst, weil wir inzwischen aufeinander gehört haben.

Nach der Zeit im Wald waren wir noch auf einem Spielplatz und sind dann wieder mit dem Zug nach Hause gefahren. Nach dem tollen Landschulheim freuen wir uns aufs Frühjahr, wenn wir noch mal drei Tage wegfahren.

Impressionen