Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

„Wenn der Wind der Veränderung stärker wird, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“

Altes Sprichwort

Bedeutung von BNE

"Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) befähigt Lernende, informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine funktionierende Wirtschaft und eine gerechte Weltgesellschaft für aktuelle und zukünftige Generationen zu handeln." [Bildungsplan 2016]

Nachhaltiges Handeln mit Verantwortung für den Schutz der Umwelt und für die künftigen Generationen spielt im Bildungsplan eine immer größere Rolle und ist zudem eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die auch am AMG wahrgenommen wird.

Beispiele für die Umsetzung von BNE

Umwelt-AG

geleitet von Herrn Scherer,

für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 7

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Eintägige Exkursionen

zur regionalen ökologischen Landwirtschaft in der Unterstufe

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Verkauf fairer Schulkleidung

für alle Schülerinnen und Schüler

nächste Verkaufsrunde im Herbst 2018

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Klimapioniere

Für den aktiven Klimaschutz wurde das AMG mehrfach durch Vertreter aus dem Umweltministerium und der gemeinnützigen Klimaschutzorganisation Myclimate, die das Projekt Klima- und Energiepioniere in Baden-Württemberg organisiert, als Klimapioniere ausgezeichnet, .

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Tandem-Projekt

Zum Thema Klimaschutz forschten Mittelstufenschülerinnen und -schüler  des Albertus-Magnus-Gymnasiums, der Anne-Frank-Realschule und des Lycée Stéphane Hessel aus Epernay im Rahmen des Tandemprojekts "Phase Change Materials",

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Forschungswoche

Die achten Klassen mit naturwissenschaftlichen Profil forschen eine Woche zum Thema "Landwirtschaft, Ernährung und Nachhaltigkeit" am Landesschulzentrum in Adelsheim.

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Seminarkurs "Eine Welt"

für die Kursstufe

geleitet von Frau Graf und Frau Häfele

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Tag der offenen Tür 2017

Expedition N

Regelmäßige Besuche des Forschungsmobild Expedition N für Mittel- und Oberstufenschüler

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Berichte über BNE-Tätigkeiten

Die Expedition N macht „Nachhaltigkeit“ erfahrbar

Kann man aus Früchtetee Strom gewinnen? Wie funktioniert eine biologische Brennstoffzelle mit Zucker? Wie kann Energie am sinnvollsten genutzt werden?

Energiewende, Klimawandel und Ressourcenverknappung – um diese Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich zu bewältigen, ist nachhaltiges Handeln zwingend notwendig! Das zweigeschossige Expeditionsmobil N der Baden-Württemberg-Stiftung machte eine Woche am AMG Station und lud zu Ausstellungs-Rundgängen, Vorträgen, Diskussionsrunden und Praktika rund um das Thema Nachhaltigkeit und Energie ein. Mit Hilfe von Experimenten wurde der Energiewandel sichtbar gemacht. So bauten die Schülerinnen und Schüler eine mikrobielle Brennstoffzelle nach oder sie brachten nach dem Vorbild der Pflanze eine Farbstoff-Solarzelle zum Laufen.

Energiewende zum Anfassen und Ausprobieren bot auch eine mit Preisen ausgezeichnete  Multimedia-Ausstellung. Die Exponate und Terminals informierten nicht nur über die Grundlagen von Gewinnung und Speicherung von Energie, sondern auch über die Herausforderungen bei ihrer Verteilung und Nutzung. So konnten die Schüler die Erdwärme in verschiedenen Bodentiefen erfühlen, eine kontrollierte Knallgasreaktion durchführen, sich über „intelligente“ Windräder informieren und vieles mehr. Ein beheizbares Modellhaus zeigte die Möglichkeiten auf Wasser und Strom einzusparen. Beim „Netzspiel“ schlüpften die Teilnehmer in verschiedene Rollen und stimmten sich als Versorger und Verbraucher ab, um Stromausfälle zu vermindern.

Nicht zuletzt die Betreuung durch „echte“ Wissenschaftler verankerte den Nachhaltigkeitsgedanken in Schule und Alltag aller Beteiligten noch stärker.

Expedition N

Klimapioniere Baden-Württemberg - AMG mehrfach ausgezeichnet

Was sind eigentlich Pioniere? Das sind Menschen, die auf einem bestimmten Gebiet etwas Bahnbrechendes leisten und damit weiteren Erkenntnissen den Weg ebnen!

In dieser Vorreiterrolle haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 10a des AMG sich aktiv für den Klimaschutz eingesetzt und wurden dafür im Innenministerium Baden-Württemberg für ihren Einsatz ausgezeichnet. Beide Klassen planten und verwirklichten Projekte, die in Deutschland Energie und Kohlendioxid einsparen.

Die Schülerinnen und Schüler der 6a führten einen Kuchenverkauf aus regionalen und saisonalen Erzeugnissen durch. Außerdem informierten sie ihre Mitschüler mit Hilfe eines selbst gestalteten Flyers, wie durch Ernährung Energie gespart werden kann - weg von Kühlhäusern und Kilometerfressern. Mit dem Erlös finanzierte die Klasse die Bahnfahrt ins Landschulheim.

Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a stellten einen Kuchenverkauf aus klimafreundlichen regionalen und saisonalen Produkten auf die Beine. Sie informierten ihre Mitschüler mit gesonderten Vorträgen zum Thema Klimawandel, Ernährung und Energie.

Der Verkaufserlös wurde in ein WWF-Projekt zum Schutz des Regenwaldes in Brasilien investiert. Denn Regenwaldschutz bedeutet auch Klimaschutz. Somit ermöglicht die 10a die dauerhafte Bewahrung von 72 ha tropischen Waldes (entspricht 72 Fußballplätzen) in einem entstehendem Naturschutzgebiet.

Bei der Urkundenverleihung in Stuttgart gratulierten den Schülerinnen und Schülern und den beteiligten Lehrkräften Vertreter aus dem Umweltministerium und der gemeinnützigen Klimaschutzorganisation Myclimate, die das Projekt Klima- und Energiepioniere in Baden-Württemberg organisiert.

Kuchenverkauf der 6a
Präsentation der 10a
Preisverleihung in Stuttgart

Beispiel für eine Exkursion im Rahmen unseres BNE-Konzepts

Die Klasse 6c unternahm am 19.07.2017 eine Exkursion zum Hedwigshof in Ettlingen. Im Fokus stand die regionale und ökologische Landwirtschaft. Mit viel Vergnügen ging es in den Schweine- und Rinderstall und die Tiere wurden schnell ins Herz der Schülerinnen und Schüler geschlossen. Die Tiere wurden gestreichelt und die Schweine wurden mehr oder weniger heimlich mit Mais gefüttert.

Trotz hoher Temperaturen wurden auch noch die Ziegen und das am Vortag gemähte Weizenfeld besichtigt. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler den Weizen als kleine Zwischenmahlzeit verspeisen.

Herr Klatz vom Hedwigshof beantwortete die zahlreichen Fragen, die sich die Schülerinnen und Schüler im Bezug zur hiesigen Landwirtschaft stellten. Mit viel Engagement und Spaß ging dieser Hofbesuch vonstatten und später wanderte die Klasse über die Hedwigsquelle zum AMG zurück.

Dort angekommen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler vorbereitetes Arbeitsmaterial, so dass sie einen Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft ziehen konnten. Die wichtigsten Aspekte dazu wurden notiert und schön gestaltet. Dieses fächerübergreifende Projekt der Fächer Biologie und Geographie kann somit als gelungener BNE-Tag angesehen werden.

Herrn Klatz vom Hedwigshof danken wir sehr für die Führung und die Einblicke, die er uns gewährte.

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