Impressionen zum Fernunterricht 2020

Mithilfe von Noten in der Hinterhand ist Wissensvermittlung nicht schwer, mit Verweis auf die „Klausurrelevanz“ bekommt jeder jeden zum Lernen - ist ja auch gut, weil effektiv. Wenn aber wahres Interesse erreicht wird, so wird das Wissen wirklich verinnerlicht, die Schüler haben mehr Freude und jeder Lehrer, der sein Fach liebt, kann in solchen Momenten hoffentlich Erfüllung finden.

Scheffelpreis-Träger Matthias Bär (Abiturrede 2020)

 

Schulschließungen ab dem 16. März

Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die sich mit Hilfe der Lernplattform moodle regelmäßig, gewissenhaft und sorgfältig auseinandergesetzt haben. Vielen Dank auch an die Eltern, die Ihre Kinder in dieser Zeit unterstützt haben.

Viel Spaß beim Stöbern auf dieser Seite mit Produkten aus dem Fernunterricht.

Teil des Quiz - wem gehört der Arbeitsplatz? (Klasse 5b)

RedNoseDay der Klasse 6b

Good morning everybody, today is RedNoseDay. We are going to have a challenge today…“ So begrüßte Mrs Bird, wie Frau Vogel liebevoll von ihrer Klasse genannt wird, am 07.Mai morgens ihre 6b und forderte sie zu einer Challenge heraus.

Eingebettet in den landeskundlichen Themenbereich „Festivals and customs in Great Britain“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b im Englischunterricht mit Sitten und Bräuchen rund um den RedNoseDay auseinander, bei dem englische Schülerinnen und Schüler rote Nasen tragen, Spiele spielen, Kuchen verkaufen und mit dem Erlös ein soziales Projekt unterstützen.

Nachdem die Klasse schon einige Arbeitsaufträge zum Thema erledigt hatte, die über das Anschauen eines Videos zum Thema, Textarbeit und Mediation bis hin zur Anwendung von neuem Vokabular im Virtual classroom reichte, war Learning by doing angesagt. Die Challenge: Möglichst viele Mädchen und Jungen der 6b sollten ein Foto von sich posten, auf dem sie eine rote Nase trugen und ein Poster mit der Aufschrift RedNoseDay, das sie selbst gestaltet hatten. Von 9.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends wurden immer wieder Fotos gepostet, sich gegenseitig ermutigt teilzunehmen und schon gepostete Fotos liebevoll kommentiert.

Zwischendurch wurde immer wieder gezählt wie viele Schüler schon teilgenommen hatten. Bis zur Deadline um 20.00 Uhr konnte man dann 22 von 30 Bildern sehen. In Zeiten von Corona, in denen alle isoliert von Zuhause aus arbeiten, wurde so der Teamgeist der Klasse gefordert und man konnte förmlich spüren, dass die Challenge eine willkommen Auszeit vom herkömmlichen Online-Learning war. Mrs Bird stellte die Bilder zu einer Collage zusammen und verschickte sie zusammen mit einer kleinen persönlichen Nachricht an alle, die an der Challenge teilgenommen hatten.

Impressionen aus dem Deutschunterricht

Kreisheftchen mit integrierter Drehscheibe

Lapbooks der 6a

In den letzten Wochen haben die Schülerinnen und Schüler das Jugendbuch "Mandela & Nelson" von Hermann Schulz gelesen. Zu Hause wurden dazu sog. "Lapbooks", aufklappbare Faltbücher, die zum Entdecken und Stöbern einladen, hergestellt.

Darin wurden Informationen zum Inhalt, zu den Personen der Handlung, zu Tansania und Bagamoyo (Handlungsort), zu Nelson Mandela und viele mehr gesammelt. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler kreativ sein, um Interesse für das Buch zu wecken.

geschlossenes Lapbook lädt zum Stöbern ein
offenes Lapbook mit kunstvoll integrierten Faltkarten
Leporello, Faltkarte und Taschen mit Inhalt

Interesse an anderen Fachbereichen oder an mehr Deutsch-Impressionen?

 

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Aktivitäten

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Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt

Briefe an den Autor

In der Auseinandersetzung mit diesem fesselnden und aufregenden Stück verfassten die Schülerinnen und Schüler (Klasse 9) einen fiktiven Brief an den Autor, worin sie ihre Leseeindrücke und Fragen zum Ausdruck brachten.

Leserbrief von Annika

Sehr geehrter Herr Dürrenmatt,

im Rahmen unseres Schulunterrichts habe ich Ihre Tragikomödie „Der Besuch der alten Dame“ gelesen. Während des Lesens fasste mich immer wieder Unglauben und Erstaunen gegenüber der Haltung der Bevölkerung Güllens. Ich fand es äußerst interessant, wie sich die Menschen durch Geld und Wohlstand blenden und manipulieren ließen. Dadurch habe ich mich gefragt, ob eine solche Handlung auch in der Realität stattfinden könnte.

Wurden Sie womöglich Zeuge einer solchen Manipulation? Wollten Sie durch Ihr Werk Kritik an der Hierarchie durch Wohlstand ausüben?

Mich würde Ihre Meinung diesbezüglich sehr interessieren.

Des Weiteren habe ich mich gefragt, wieso Ill als Strafe für seine Taten den Tod finden musste.

Ihr Werk hat mich zum Nachdenken angeregt und ich gehe davon aus, dass es meinen Mitschülern ähnlich erging.

Ich hoffe, Sie können mir Antworten auf meine Fragen geben.

Liebe Grüße,

Annika R.

Leserbrief von Leonie (Ausschnitt)

 „…. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Protagonistin solch eine unabhängige und selbstständige Frau ist. Allerdings war es meiner Meinung nach absehbar, dass Ill am Ende stirbt. Sehr interessant fand ich auch zu beobachten, wie Claire von Anfang an Andeutungen auf den Tod von Ill gemacht hat….“

Leserbrief von Lea (Ausschnitt)

„…Zu Beginn fand ich es schwer, in das Buch hineinzufinden, aber mit dem Auftritt von Claire Zachanassian war ich total beeindruckt von ihrem eigenwilligen, aber sehr starken Charakter und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das Ende, bzw. der Tod des Alfred Ill, kam für mich nicht so überraschend und ich hätte mir noch eine dramatische Wendung gewünscht, aber es war sehr interessant, die Hin- und Her-Gerissenheit der Bewohner Güllens zwischen dem Geld und der Moral zu verfolgen…“

Bildliche Interpretationen der Protagonistin Claire Zachanassian

Des Weiteren ist Claire Zachanassian, quasi die Hoffnungsträgerin der Gemeinde Güllen, die in der Regieanweisung im ersten Akt des Dramas als eine aufgedonnerte rothaarige 62-jährige Dame beschrieben wurde, die, unmöglich aufgemacht, mit Schmuck behängt, von Butler und Ehemann begleitet aus dem Zug steigt, den sie per Notbremse zum Stillstand gebracht hat, bildlich in Szene gesetzt („Unmöglich, aber gerade darum wieder eine Dame von Welt, mit einer seltsamen Grazie, trotz allem Grotesken“ (S. 22, Z. 1-3)).

Die gestalterisch-interpretatorische Aufgabe lautete, ein farbiges Bild der Figur Claire Zachanassian zu zeichnen, in dem anhand der Farbgebung und individuellen Darstellung der Gesichtsausdruck, die Körperhaltung und die äußere Erscheinung der Figur zum Ausdruck gebracht werden sollte.

von Annika Reiniger

Zum Download

von Chiara Schmider

Weitere Beispiele für den vielseitigen Umgang mit Texten

Plakat mit herausziehbaren Elementen von Lieselotte, Klasse 6c
Plakat mit leuchtendem Funkturm von Leander, Klasse 6c
Lesekiste mit Kräutern von Julia, Klasse 5b
Figurine von Galileo Galilei von Franka, Klasse 11
Bunte Lesezeichen von Johanna, Klasse 7d
Selbstinszenierung von Emma Lena, Klasse 11

Sagen in der Klasse 6b

Vorgehensweise

Zuerst wurden griechische Sagen um Odysseus behandelt. Im Anschluss wurden der Klasse 6b einige Lokalsagen, die sich um Ettlingen ranken, vorgelegt. Die Schülerinnen und Schüler wurden ermuntert, selbst eine Ettlinger Sage zu erfinden.

Der Raubritter

Vor langer Zeit lebte Markgräfin Augusta im Ettlinger Schloss. Sie hatte neun Kinder, von denen allerdings nur noch zwei lebten. Eines Nachts hörte sie lautes Klopfen an ihrem Fenster. Sie öffnete das Fenster und wurde kalkweiß. Ihr verstorbener Sohn Karl Joseph stand vor ihr. Er sagte: "Fürche dich nicht, MUtter. Ich will dir helfen. Morgen wird der Raubritter hier vorbeikommen. Verstecke all deine Schätze und überliste ihn, sonst sitzt du nachher auf der Straße." Somit schwebte er wieder aus dem Fenster hinaus und verschwand im Dunkeln der Nacht. Augusta schloss das Fenster und fiel beusstolos zurück auf ihr Bett.

Kurze Zeit später kam die oberste Hofdienerin von Augusta, um zu schauen, ob alles in Ordnung war, weil sie Gepolter gehört hatte. Als sie die bewusstlose Markgräfin daliegen sah, schrie sie kurz auf und wollte einen Arutz holen gehen, doch Augusta wachte schon wieder auf und begann sofort zu handeln. Wie ein aufgescheuchtes Huhn lief sie durch das ganze Schloss und versteckte wertvolle Gegenstände. Die oberste Hofdienerin sahr ihr verwirrt zu und als sie fragte, was Augusta da mache, sagte diese: "Ich verstecke alles Wertvolle, weil morgen hier der Rabritter vorbeikommen wird. Ruf alle Diener, sie sollen alles Wertvoll gut verstecken. Und wehe einer der Diener verrät morgen etwas!" Die oberste Hofdienerin hatte noch einen sehr fragenden Gesichtsausdruck, fragte aber nciht weiter und tat, was ihr befohlen war.

Als alles versteckt war und alle Diener wieder zurück in ihre Kammern gingen, begann Augusta alle Eingänge, außer einem, doppelt und dreifach zu verriegeln. So war der Raubritter gezwungen, den einen Eingang zu benutzen, hinter dem eine Falltüre lag. Dann ging Augusta zufrieden ins Bett.

Am nächsten Morgen kam dann tatsächlich der Raubritter. Es war noch so früh morgens, dass alle Diener noch in ihren Kammern waren, aber Augusta war schon wach und erwartete den Raubritter am Eingang. Er forderte: "Gib' alle deine Schätze raus oder du wirst es bitter bereuen!" "Wie wagt ihr es eure Markgräfin zu duzen? Ihr seid ein grausamer Schuft!" Der Raubritter lachte grausam. Augusta machte einen Schritt zurück und der Schuft tat genau das, was sie gehofft hatte, dass er tut. Er trat einen Schritt nach vorne und stand somit genau auf der Falltür. Nun handelte Augusta schnell: Sie zog den Stab weg, der verhinderte, dass die Falltüre nach unten aufschwang. Dann schwang die Falltüre auf und der Raubritter fiel in die Tiefe. Er schrie fürchterlich laut, doch er war verloren. Schnell schloss die Gräfin die Falltüre wieder und brachte zur Sicherheit ein Vorhängeschloss an. So war der Raubritter für immer besiegt und alle Welt konnte friedlich weiterleben.

eine Ettlinger Sage von Johanna, Klasse 6b

Der Raubritter von Johanna, Klasse 6b
Spanien-Besuch des AMG ...
... kurz vor dem Lockdown

Impressionen aus den Naturwissenschaften

Blütenlegebilder der Klasse 5c (BNT Biologie)

BNT Chemie in der 5a

Die Klasse 5a hat sich mit vielen Experimenten zu Hause mit dem Thema Gemische und wie man sie trennen kann auseinandergesetzt.

Sahne ist eine Emulsion, das ist ein Gemisch, das aus Fett und Molke besteht. Da man unter dem Mikroskop die Bestandteile gut erkennen kann, ist es ein heterogenes Gemisch. Schwarze Filzstiftfarbe ist ein homogenes Gemisch, denn selbst unter dem Mikroskop kann man die Bestandteile nicht erkennen. Mit einem Filterpapier und Wasser kann man die Filzstiftfarbe in ihre Bestandteile zerlegen. Stärkebrei ein ganz besonderes Gemisch, denn obwohl man den Brei kneten kann, ist er doch flüssig.

Schwebender Öltropfen in einem Gemisch aus Wasser und Spiritus von Rebecca, Klasse 5a

Zwei Beispiele für Trennverfahren

Stärkebrei lässt sich kneten ...
... doch die Stärkekugel verliert schnell ihre Form.
Stärkebrei ist eine nichtnewtonsche Flüssigkeit.

Chemie im Freien, Klasse 8b

Verschiedene Experimente wurden arbeitsteilig in Gruppenarbeit beobachtet und anschließend ausgewertet. Die Schülerinnen und Schüler lernten so den Begriff der Redoxreaktion kennen.

 

Das Thermitverfahren
Kupfergewinnung mit Kohlenstoff

Mathematische Impressionen

27 Holzwürfel - ein Projekt für fünfte Klassen

Im Rahmen der Untersuchung von Flächen- und Volumeneinheiten führten zwei fünfte Klassen ein Projekt rund um 27 kleine Holzwürfel durch.

In der ersten Phase wurden Aufbewahrungsboxen mit Hilfe von Würfelnetzen für die Würfelchen gebaut.

In der zweiten Phase interpretierten die Schülerinnen und Schüler Höhenbaupläne. Der entsprechende Nachbau mit den Holzwürfeln wurde durch das Zeichnen von Schrägbildern dokumentiert.

Schlange aus Somawürfeln, im Hintergrund Höhenbaupläne und Schrägbilder
Problemaufgabe: Wo sind Klebelaschen nötig?
27 Holzwürfelchen vor dem Kleben

Somawürfel

In der dritten Phase klebten sie die Holzwürfel zu den sieben Somawürfeln zusammen und knobelten dann, um verschiedene Figuren nachzubauen. Einen Würfel mussten alle erknobeln, denn sonst passten die Somawürfel nicht mehr in die selbst gebaute Box.

Torbogen
Bett
Dinosaurier

Ganze Zahlen

Addieren und subtrahieren lernen mit Hilfe einer selbst gebastelten Zahlengeraden, vielen mathegym-Übungen und selbst erfundenen Spielen.

Beim Erfinden sollten die Schülerinnen und Schüler darauf achten, dass man die Abstandsregeln gut einhalten kann. So entstand beispielsweise ein Spiel mit drei Fliegenklatschen, um Zahlenkärtchen zu gewinnen, ein Zahlenlotto mit einem Spielleiter sowie eine große Lostrommel mit Rechenaufgaben.

Auch mehrere Memorys wurden gestaltet - die gesuchten Paare bestanden aus Rechnung und zugehöriger Lösung. Aber Vorsicht zu (-17):0 gehört das rote Ausrufezeichen, schließlich darf man nicht durch Null teilen!

Das Endlosspiel von Paula, Klasse 5b
Zahlengerade als geeigneter Spickzettel
Spiel zum Addieren und Subtrahieren ganzer Zahlen

Spielanleitung

Plakate mit Präsentation, Klasse 5b

Vanessa und Ronja stellten die ägyptischen Zahlzeichen vor. Lisa ergänzte die Bedeutungen der verschiedenen Zeichen: Beispielsweise wird die Zahl 100.000 durch eine Kaulquappe dargestellt, weil es so viele Kaulquappen im Nil gab. Auf ihrem Plakat wird deutlich, wie man vor 3000 Jahren in Ägypten rechnete - dabei verwendete man noch keine Rechenzeichen beim Multiplizieren und Dividieren.

Weitere Aktivitäten aus der Zeit des Fernunterrichts

Wettbewerb aktivste Klasse BW

Die Klasse 10b hat mit 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dem Wettbewerb aktivste Klasse BW der Schulsportstiftung teilgenommen. In einer Woche konnte sie insgesamt 1329 km sammeln und hat damit 265,92 Euro gewonnen.

Kunst zu Hause

Naturbeobachtungen, Fotomontage, Gestaltung von Songtexten, Blick aus dem Fenster Abstraktes und Konkretes, Farben selbst herstellen, Schattenbilder, Street Art - viele gelungene Kunstwerke entstanden zu Hause

Kunstwerke

Im Atelier einer Künstlerin

Wie kann man als Künstlerin leben, arbeiten und Kunst als einen selbstverständlichen Teil seines alltäglichen Lebens betrachten?

Skizze von Helen

Bericht von Helen

Weitere Aktivitäten des AMG während der Phase des Fernunterrichts sind bei den Mitteilungen veröffentlicht.

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