Der gute besuchte Theatersaal wurde zunächst "demotiviert", denn Dr. Rainer Hoffmann verdeutlichte mit Hilfe mehrerer Grafiken, dass vor allem junge Erwachsene dem Thema Künstliche Intelligenz kritisch gegenüberstehen, weil sie beispielsweise Sorge um ihre künftigen Arbeitsplätze haben. Bereits beim Einstieg in den Vortrag wurde deutlich, dass Dr. Rainer Hoffmann durch seine ruhige, kompetente und mit Anekdoten gespickte Vortragsweise das Publikum motivieren und neugierig machen kann.
Schnell wurde deutlich, dass wir alle bereits KI im Alltag nutzen, nicht nur direkt mit ChatGPT, sondern auchin sozialen Netzwerken wie WhatsApp, bei Spotify und YouTube oder bei Recherchen mit Google im KI-Modus. Spannend ist, dass Schüler:innen meistens angeben, dass sie KI für Hausaufgaben nutzen, im Rahmen einer anonymen Umfrage wurde aber deutlich, dass auch bei psychologischer Beratung, der Organisation des Alltags oder einfach aus Spaß die Unterstützung von KI zum Lebensalltag gehört. Es ist also Zeit den Umgang mit KI zu überdenken und neue Handlungslogiken zu erlernen, denn Gewohnheiten prägen unsere Zukunft.
Dafür ist ein Verständnis der Funktionsweise von künstlicher Intelligenz dringend notwendig. Das Publikum bekam den Unterschied zwischen einer klassischen KI und einem Large Language Modell demonstriert. Das Publikum lachte herzhaft, als die KI Frau Bischof mit ihrer "Löwenmähne" mit Herrn Schleweis verwechselte, weil sie sich einen Zopf geflochen hatte. Am Beispiel vom Lernen mit Vokabeln konnten dann alle die Entwicklung weg von Chatbots zu KI-Agenten nachvollziehen.

