Austauschabenteuer ...

... mit Belleville-en-Beaujolais: eine tolle Erfahrung

23 AchtklässlerInnen haben sich auf den zweiten Teil ihres Austauschabenteuers eingelassen und sich am 18. März zum Gegenbesuch aufgemacht, begleitet von zwei Lehrkräften, Herrn Lewis und Frau Raguenet. Die Partnerschule des AMG, das Collège Notre Dame, liegt inmitten der Weinberge im Beaujolais, nördlich von Lyon, und pflegt diesen langjährigen deutsch-französischen Austausch mit Hingabe, federführend durch Frau Michalakou. 

Neben interaktiven "jeux de pistes", Füßgängerrallyes, in Belleville und Lyon, mit gemischten Gruppen und spannenden Aufgaben, die die Orte näherbrachten, stand genauso Unterrichtsteilnahme auf dem Programm. Dazu gehörte auch eine Einführungsstunde in das in Frankreich weit verbreitete Rugby. Ein weiteres Highlight war eine Tour durch die Weinberge mit dem "Gyropode" (Segway, ja, die Franzosen ersetzen die Anglizismen gerne durch eigene Begriffe, ganz im Unterschied zu uns Deutschen!), nachdem auf dem Rugbygelände vor der Schule geübt wurde, alles bei strahlendem Sonnenschein, der die ganze Woche anhielt.

Ein Theaterbesuch in Villefranche stand für die Troisième, als Klasse 9 auf dem Prgramm und ein Kunstatelier für die Quatrièmes, welche die SchülerInnen immer im Tandem mit ihren <<Corres>> erlebten, um einen Gedankenaustausch zu ermöglichen.

Die französischen Familien zeigten unseren SchülerInnen weitere Seiten des Lebens im Beaujolais und luden zu Aktivitäten ein, die allen viel Spaß machten, wie u.a. Kartfahren, Laser Games, Essen gehen. Auch die Party am Montagabend war ein besonderer Moment des Zusammenseins mit Musik, Spiel und Tanz. Die Stimmung war je nach Aktivität ausgelassen, konzentriert oder erstaunt, aber immer positiv!

Als große Unterschiede nahmen die SchülerInnen u.a. mit, dass die französischen ParterInnen in einem verschlossenen Schulgelände den Tag verbringen, niemand unbeaufsichtigt bleibt und sehr viele Kinder die Mensa besuchen, weil alle ganztags da sind. Das bedeutet auch, dass einige erst um 17.30 Uhr in ihren Familien waren. Alles in allem ein gelungenes Eintauchen in die französische Kultur!