Denkanstoß „MUT“

Diese Woche steht ganz unter dem Motto: „Hab’ Mut!“.

Albertus Magnus (von Franka Busse gezeichnet)

Das kleine Wort „Mut“ hat eine ziemlich große Bedeutung. Wenn man mutig ist, tut man etwas, obwohl man eigentlich Angst davor hat. Denn Mut meint nicht, keine Angst zu haben, sondern sich dieser zu stellen. Angst ist völlig natürlich.

Stell dir folgende Situation einmal vor: Ich habe Angst davor, jemand Fremden anzusprechen. Meinem Freund wiederum fällt das total leicht. Treffen wir jetzt also zum Beispiel auf einen neuen Mitschüler, wäre es mutig von mir, ihn anzusprechen. Mein Freund derweil benötigt gar keinen Mut, da er keine Angst davor hat.

Der römische Philosoph Seneca sagt in einem seiner Briefe zu dem Thema „Mut“ folgendes:

„Mut wächst mit der Herausforderung.“

Wir denken, Seneca meint damit: Je öfter man mutig ist, desto mutiger wird man auch und desto leichter fällt es einem, mutig zu sein und seine Angst zu überwinden. Mut ist also wie ein Muskel, den man trainieren kann.

Und wie kann man diesen Muskel trainieren? Ganz einfach: mutig sein! Je öfter man sich etwas traut, desto größer wird dieser Mut-Muskel. Dafür ist das Krafttraining ein gutes Beispiel: wenn man sofort versucht, die schwersten Gewichte zu heben, bringt das relativ wenig. Es beginnt also im Kleinen und Schritt für Schritt: Lasst uns anfangen, jeden Tag ein kleines Stückchen mutiger zu werden!

Zum Abschluss haben wir noch eine Challenge für euch: Meldet euch doch mal in einem Fach, in dem ihr euch sonst nicht so viel sagen traut. Das kostet am Anfang etwas Mut, hat aber eine große Wirkung!

Also: Wer klein anfängt, mutig zu sein, kann Großes erreichen. Wir wünschen Euch eine mutige Woche.

von Marin, Luca, Jonas und Moritz

Die Denkanstöße sind ein Projekt des Leistungsfaches Latein. Ziel ist es - im Sinne von Albertus Magnus, unserem Namenspatron - gemeinsam zu lernen und zu forschen.