AMG international

Allgemeine Informationen

Das Albertus-Magnus-Gymnasium pflegt seit langer Zeit den Schüleraustausch mit seinen Partnerschulen und Partnerstädten und verfügt über eine reiche Erfahrung bei europäischen Austauschprogrammen.

In den letzten Jahren hat die Schule an den Programmen Socrates, Comenius und Erasmus+ teilgenommen.

Dank dieser Projekte konnte das AMG eine große Anzahl von Kontakten zu Einrichtungen und Institutionen auf den Gebieten der Bildung, Wirtschaft und Kultur gewinnen und somit sein Netzwerk an Beziehungen international erweitern.

Erasmus+

Die Unterseiten zu "Erasmus+" informieren über unser aktuelle und abgeschlossenen Projekte.

Aktuelle und geplante Aktivitäten

Europaschulen und Europalotsen

Laut der Definition des Kultusministeriums sind Europaschulen „Schulen, die durch Projekte und Aktionen die Europabildung und die Vermittlung europäischer Werte besonders in den Mittelpunkt stellen und die interkulturelle sowie sprachliche Kompetenz von Schülerinnen und Schülern stärken.“ Insgesamt haben sich 50 Schulen für diese besondere Auszeichnung qualifiziert. Die feierliche Verleihung fand am Dienstag, den 4. Februar 2025, im Weißen Saal des Stuttgarter Schlosses statt. Sogar Kultusministerin Theresa Schopper war anwesend, um die Urkunden persönlich zu überreichen.

In ihrer Eröffnungsrede betonte sie die Wichtigkeit der Gemeinschaft und die Mitgestaltung in Europa sowie das große Potential, welches in Schulen und damit der zukünftigen Generation verankert ist, positiven Um- bruch zu leben und zu erleben.

Für unsere Schule waren Herr Bischoff, Frau Watteroth, Herr Hammouda sowie Yvette und Luisa von der Schülerzeitung Furunkel vor Ort, um die Auszeichnung entgegenzunehmen. Das Goethe-Gymnasium aus Ludwigsburg brachte sein eigenes Kammerorchester mit und das Humboldt-Gymnasium aus Ulm seinen Chor, beides fantastische Auftritte mit Gänsehauteffekt. Ebenfalls einen Vortrag hielt die an der Goethe-Universität Frankfurt am Main unterrichtende Professorin für Politikwissenschaft und Didaktik, Frau Prof. Dr. Monika Oberle. „Die EU ist in unserem Alltag. Aber ist uns das bewusst?“ Die Komplexität der EU stellt für Schulen und Lehrer wohl das größte Problem der politischen Bildung dar. Dabei würden doch laut Studien 30–50 % aller Gesetze auf EU-Gesetzesvorlagen zurückgehen. Nach Oberle ist es deswegen wichtig, schon früh politisch zu bilden, um die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen zu fördern und die politische Partizipation weniger abhängig vom Milieuumfeld zu machen. In ihrer Rede appellierte sie für einen europa-freundlichen Unterricht sowie frühzeitige Bildungserziehung.

„Nicht immer nur Gebäude zeigen, sondern Menschen“ solle der Leitgedanke sein und die EU nicht nur als Institution wahrgenommen werden. Sie soll eine offene Gemeinschaft darstellen, die eben genau ihr Motto: „United in diversity“ auch nach außen auslebt.

Zum Abschluss meinte sie:

„Es ist nicht einfach“
Frau Prof. Dr. Monika Oberle

Wir würden gerne hinzufügen: Doch unsere Demokratie ist es wert.

Ein großer Dank geht an Herrn Hammouda, der die Qualifikation unserer Schule mit den Erasmus-Projekten möglich gemacht hat, an Herrn Bischoff für seine Unterstützung im gesamten Projekt und an Frau Watteroth für ihr generelles, ausnahmsloses Engagement und Herzblut bei ihrer Arbeit. Die Schülerzeitung bedankt sich auch dafür, bei solch wichtigen Veranstaltungen als Presse dabei sein zu dürfen, und hofft, dass wir noch über viele weitere Europaprojekte berichten können.

von den Europalotsen 2025 des AMG 

Disclaimer

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.